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Unser Archiv 2008

Foto: aboutpixel.de | Bruno

23.12.2008

Electrabel soll Planungen noch einmal überdenken

Bei der Vorstellung der Pläne für das geplante Kohlekraftwerk in Stade hat der belgische Konzern Electrabel stets betont, dass das Kraftwerk für sie ein wichtiger Baustein für den Einstieg in den deutschen Energiemarkt sei. Nach einer Pressemitteilung vom gestrigen Tage ist dem Konzern jetzt der Einstieg in den deutschen Markt viel schneller und einfacher gelungen, so dass sich die Frage stellt, ob es noch einen Bedarf für das Kraftwerk in Stade gibt. "Das Projekt in Bützfleth steht  genehmigungstechnisch auf wackeligen Beinen", erinnert Reinhard Elfring und meint: "Der belgische Konzern kann diese neue Situation zum Anlass nehmen, seine bisherigen Planungen noch einmal zu überdenken. Wir sind uns sicher, dass dies nicht nur bei den Bützflethern für große Erleichterung sorgen, sondern auch sonst kein Bürger und Politiker dem Projekt wirklich nachtrauern würde". Die Pressemitteilung »

23.12.2008

Etappensieg für Klimaschützer in Stade

Gruß aus Stade Ein großes Weihnachtsgeschenk haben die Klimaschüzter in Stade bekommen. Die Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan (B-Plan) für das Gelände "Kohlekraftwerk Electrabel" war erfolgreich. Der B-Plan ist ungültig. Was das im Einzelnen bedeutet, wollen die Grünen im Landkreis Stade Anfang des neuen Jahres erörtern. Es sind drei Kohlekraftwerke in Stade an der Elbe geplant. Daher ist die Klage zunächst als Teilerfolg zu bewerten. Die Grünen in Stade werben für einen Paradigmenwechsel und kämpfen dafür, Stade als Standort für neue umweltrelevante Technologien zu etablieren. "Schönen Ruß aus Stade" lautet ein Plakat, das die Grünen im Frühjahr als ironisch-bissige Grußbotschaft entwarfen. Es zeigt eine dunkle Kohlewolke über der Stader Restaurant- und Kneipenmeile, dem Fischmarkt. "Schönen Ruß aus Stade", das ist zumindest die Jahresbotschaft 2008. Die Pressemitteilung der Bürgerinitiative    Mehr »

22.12.2008

Warum wird die Öffentlichkeit erneut in Sachen Kohlkraftwerke ausgeschlossen?

Ulrich Hemke

Warum wird die Öffentlichkeit erneut in Sachen Kohlkraftwerke ausgeschlossen? Dies fragen sich die Grünen in Stade. „Meine Fraktion kann nicht erkennen, warum wiederum diese Angelegenheit nur im nichtöffentlichen Teil vorgetragen wird“, so Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Rat der Stadt Stade, in einer schriftlichen Anfrage an Bürgermeister Andreas Rieckhof. In der Niederschrift Nr. 24 des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umweltfragen ist ein Vermerk der Verwaltung als Mitteilung im nichtöffentlichen Teil der Sitzung enthalten. Diese Mitteilung bezieht sich auf einen Befreiungsantrag der Dow-EnBW-Kohlekraftwerk von den textlichen Festlegungen der betroffenen Bebauungspläne. Die Grünen hatten kürzlich schon einmal im Rat durchgesetzt, dass auch der Tagesordnungspunkt Sachstandsbericht Kohlekraftwerk EON in öffentlicher Sitzung beraten wird.    Mehr »

22.12.2008

Grüne zur Integrierten Gesamtschule Stade

Wolfgang Weh

Nach Meinung des schulpolitischen Sprechers der Kreistagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen, Wolfgang Weh, verstößt der Landrat gegen seine Pflichten, Kreistagsbeschlüsse auch umzusetzen, wenn sie nicht Gesetzen widersprechen. „Der Kreistag hat keineswegs einen Planungsstopp für den Ausbau der Gymnasien beschlossen. Sondern er fordert die Kreisverwaltung auf, die Planungen zu erweitern mit der Absicht, bisher geplanten, zu bauenden Schulraum eventuell zu reduzieren, wenn eine Gesamtschule eingerichtet werden sollte“, so der Fredenbecker.

Es gibt bereits eine Internet-Adresse: www.gesamtschule-stade.de, die in den nächsten Tagen ausgebaut werden wird.    Mehr »

17.12.2008

Hemke: Auch Klimaschutzfachleute sollen zu Wort kommen

Stade. "Nachdem die Firmenvertreter von Electrabel und EON Gelegenheit hatten, ihre Vorstellungen und Planungen zum Bau von Kohlekraftwerken in Stade in öffentlichen Sitzungen des Stader Rats vorzustellen, sollen auch Fachleute aus dem Bereich Klimaschutz Gelegenheit erhalten, dem Stader Rat ihre Überlegungen vorzutragen", schreibt Ulrich Hemke an Bürgermeister Andreas Rieckhof. "Ich verweise auch darauf, dass der Rat der Stadt Stade vor einigen Jahren der Charta von Aalborg beigetreten ist und sich daraus auch Verpflichtungen für diese Stadt ergeben. Ulrich Hemke schlägt namhafte Sachverständige des Klimaschutze vor.    Mehr »

14.12.2008

Grüne sprechen von Kuhhandel: Kommt Elbvertiefung?

Wegen besonderer Dringlichkeit beantragt die Grüne Kreistagsfraktion für die Kreistagssitzung am 15.12. die Behandlung der Elbvertiefung. „Mit Erstaunen haben wir im Stader Tageblatt gelesen, dass es einen weit fortgeschrittenen Vertragsentwurf zwischen dem Bund (Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord), dem Land und den Deichverbänden gibt, in dem die Deichverbände ihre im Planfeststellungsverfahren erhobenen Einwendungen gegen die geplante weitere Elbvertiefung auf 14,5 Meter Fahrrinnentiefe aufgeben“, so Udo Paschedag, Sprecher der Grünen Kreistagsfraktion. Unseres Erachtens soll den Deichverbänden mit dem Angebot der Übernahme der Unterhaltungspflichten durch den Bund der Widerstand gegen die erneute Elbvertiefung abgehandelt werden. Das ist ein „Kuhhandel“, den der Kreistag im Interesse der Sicherheit seiner Menschen und ihres Hab und Guts hinter den Deichen nicht widerspruchslos hinnehmen kann.
Der Antrag der Kreistagsfraktion:    Mehr »

14.12.2008

ÖPNV im Kreis Stade: Probleme endlich an der Wurzel packen!

Metronom (Bildquelle: Metronom Eisenbahngesellschaft www.der-metronom.de)

Mit Interesse haben die Kreisgrünen die Berichterstattung über den Zustand des ÖPNV im Kreis Stade verfolgt. Die zahlreichen Beschwerden der ÖPNV-NutzerInnen in der Lokalpresse haben auch die Kreisgrünen dazu veranlasst, eine Bilanz nach einem Jahr S-Bahn und Metronom im Kreis Stade zu ziehen. „Es wird deutlich, dass insbesondere strukturelle Probleme die NutzerInnen der Bahnstrecke Hamburg – Cuxhaven täglich plagen“, so Christian Hinrichs, Sprecher der Kreisgrünen. Die schlichte Überlastung der Strecken durch den immer weiter zunehmenden Güter- und Hafenhinterlandverkehrs und die mangelhafte Infrastruktur sind die Gründe für Verspätungen im zweistelligen Minutenbereich und Zugausfälle.    Mehr »

14.12.2008

Grüne: Versuch gescheitert - Argumente zu kurzsichtig und unverantwortlich

„Versuch gescheitert – Argumente zu kurzsichtig und unverantwortlich“, mit diesen Worten kommentiert Christian Hinrichs, Sprecher der Grünen im Kreisverband Stade, das mehrseitige Papier vom Stader SPD-Vorsitzenden und Ratsherrn Dr. Rolf Bredendiek, der für Kohlekraftwerke in Stade argumentiert. Bredendieks Positionspapier trägt den Titel: „Kohlekraftwerke für Stade - wirtschaftlich ein Muß - Versuch einer sachlichen Stellungnahme“. In dem Positionspapier, das auf der SPD-Website zu finden ist,  wird nach Ansicht der Grünen zu kurzsichtig gedacht. Reinhard Elfring, Sprecher des Grünen Ortsverbandes Stade, schreibt in einem öffentlichen Brief, dass Stade kein Kohlekraftwerk benötigt. „Das einzige, was wirklich gebraucht wird, ist günstige Energie für das Stader Werk der Dow, da andernfalls dessen internationale Konkurrenzfähigkeit gefährdet sein könnte. Und da die Anlagen nicht nur einen gewaltigen Strom-, sondern auch Wärmebedarf haben, macht es Sinn, ein am Bedarf dieses Werks orientiertes Heizkraftwerk vor Ort zu errichten“.

Hier geht es zum öffentlichen Brief    Mehr »

08.12.2008

Hohoho - Weihnachtsüberraschung im Kreishaus: Grüne Fraktion traute ihren Augen nicht

Die Grüne Kreistagsfraktion v.l Udo Paschedag, Wolfgang Weh, Verena Wein-Wilke, Ulrich Hemke

Die Grüne Kreistagsfraktion traute ihren Augen nicht. Sonntag fand im Kreistagssitzungssaal das alljährliche Weihnachtskonzert statt, zu welchem Landrat Roesberg schriftlich am 10. November 2008 eingeladen hatte. Die Grünen waren überrascht, dass Landrat Roesberg weder als Einladender noch als Hausherr die Teilnehmer und Besucher begrüßte, sondern dies und die nachfolgende Moderation einem CDU-Landtagsabgeordneten überließ. "Es mag ja sein, dass angesichts der Wirtschaftskrise und im Hinblick auf die Wahlen 2009 die Exponenten der CDU jede Gelegenheit zur Selbstdarstellung nutzen möchten", so Ulrich Hemke in einem Schreiben an Roesberg, "es ist aber nicht in Ordnung, wenn Sie als Landrat hierzu Hilfestellung leisten". Ulrich Hemke bittet Roesberg in seinem Schreiben, dass solche Praxis nicht einreißen soll, zumal in Wahlkampfzeiten.

28.11.2008

Grüne rufen auf - Fackeln für die Elbe am Lüheanleger

In diesem Jahr wurde entlang der Elbe massiv am Ufer geschottert und der Fluss weiter eingeengt. Auch die Vertiefung der Tideelbe wird weiter geplant. Stück für Stück geht eine einzigartige Flusslandschaft verloren. Wir wollen mit den Bürgerinitiativen und dem Bund für Umwelt und Naturschutz unsere Stimme für unseren Fluss erheben. Wir rufen für den Samstag, den 29. November, ab 16.00 Uhr zu der Aktion „Fackeln für die Elbe“ auf. Mit dieser Fackel-Aktion setzen wir uns für den Schutz unserer Elbe ein. Sie richtet sich gegen die Vertiefung der Elbe zwischen Dresden und Cuxhaven und weitere unsinnige Verkehrsprojekte. Die Grünen aus dem Landkreis Stade treffen sich am Fähranleger in Lühe um 16.00 Uhr.

23.11.2008

Grüne sehen keine Struktur in Organisationsplanung des Landkreises

Ulrich Hemke

Der Landkreis will neben der Zentrale in Stade und der Außenstelle Buxtehude eine weitere Außenstelle für die Kfz-Zulassung in Harsefeld einrichten und der Nordkreis bleibt unterversorgt. Im Sozialbereich ist die Auflösung einer Außenstelle des Sozialamts in Buxtehude geplant und dafür eine Sprechstunde vorgesehen.
Die Grüne Kreistagsfraktion sieht hier keine strukturelle Organisationsplanung und will nicht nach dem Zufallsprinzip gehen. Sie hat nun einen Antrag im Finanzausschuss gestellt.    Mehr »

19.11.2008

Haushalt 2009: Wieder 3.000 Euro-Zuschuß für BUND

Freude beim Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und bei den Grünen. Dank der Aufmerksamkeit von Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Kreistag, gibt es jetzt wieder im Haushaltsentwurf 2009 einen Zuschuss von 3.000 Euro für den BUND. Ulrich Hemke fiel auf, dass der im Haushaltsplan 2008 noch enthaltene Zuschuss von 3.000 Euro an den BUND nicht mehr vorgesehen war. Er beantragte mit Erfolg auch für den Haushalt 2009 eine Summe von 3.000 Euro und kam mit seinem Antrag durch. „Der BUND hatte den Betrag für seine allgemeine Umweltberatung erhalten“, so Ulrich Hemke. Im zuständigen Fachausschuss gab es hierzu keine Erklärung seitens der Verwaltung, erinnert sich Ulrich Hemke und stellte dazu fest: „Ich sehe, dass dieser Zuschuss auch an anderer Stelle im Haushaltsplan nicht vorgesehen war.“ Ulrich Hemke weiter: „Wir halten das vom Verfahren her für nicht korrekt, in der Sache für verfehlt und im übrigen auch nicht vereinbar mit dem Lob, welches der Landkreis Stade sonst gerne für ehrenamtliches Engagement bereit hält“.

09.11.2008

Grüne: Atomprotest hat neuen Schwung bekommen

Mit einem voll besetzten Bus ging es von Stade nach Gorleben zur Anti-Castor-Demonstration
Zu der größten Anti-Atom-Demonstrationen seit Jahren hat sich am Samstag um 9 Uhr auch ein Bus der Stader Grünen mit fast 50 Personen nach Gorleben auf den Weg gemacht und mit den rund 16.000 Menschen gegen den Atommüll-Transport ins niedersächsische Gorleben demonstriert. Christian Hinrichs, Sprecher des Grünen Kreisverbandes Stade, war über die große Resonanz sehr erfreut. "16.000 Menschen in Gorleben - das ist seit Jahren die stärkste Mobilisierung", so äußerte sich Christian Hinrichs begeistert und wertete die Kundgebung auf dem Rückweg nach Stade als "ein tolles Zeichen" für eine "Renaissance der Anti-Atombewegung".    Mehr »

06.11.2008

Grüne greifen Thema Abfallentsorgung im Landkreis auf

In jüngster Zeit häufen sich Hinweise von Bürgern aus dem Landkreises Stade, dass sie die vorgesehenen Behältervolumen  beziehungsweise das Mindestvolumen der Abfallbehälter für zu hoch halten. "Es wird auch beobachtet, dass deshalb Bürger dazu übergehen, Bioabfälle und Wertstoffe in die normalen Abfallbehälter zu werfen", so Ulrich Hemke von der Grünen Kreistagsfraktion in einem Schreiben an Landrat Roesberg. Mit vier Fragen an Landrat Roesberrg will Ulrich Hemke Klarheit über die Abfallentsorgung erreichen. (Fotoquelle: aboutpixel.de - Uwe Dreßler). Die Anfrage    Mehr »

25.10.2008

Grüne im Landkreis fordern für die Oste ökologische Pufferzone

“Der Verdacht, dass das Land Niedersachsen beim Gewässerschutz Schlupflöcher im EU-Recht nutzt, hat sich erhärtet”, so äußern sich jetzt Christian Meyer, naturschutzpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, und Christian Hinrichs, Sprecher im Kreisverband Stade. Meyer hatte im Landtag auf Initiative der Kreisgrünen eine Anfrage zur Oste im Landtag gestellt. Die Oste gilt als einer der lachsreichsten Flüsse Deutschlands. Dennoch hat eine Bestandsaufnahme von der Gebietskooperation aus dem Jahr 2005 ergeben, dass 75 % der Oste und ihrer Nebengewässer als erheblich verändert gelten.    Mehr »

31.10.2008

Grüne sprechen von längst überfälliger Untersuchung

Landkreis wird stichprobenartig Schlachttiere von der Elbe auf Dioxinbelastung untersuchen
“Als längst überfällige Untersuchung“ bezeichnen die Grünen im Kreisverband Stade die am Mittwoch von Kreisbaurat Friedrich Tönjes angekündigte stichprobenartige Untersuchung von Schlachttieren auf eine Dioxinbelastung. In Schleswig-Holstein waren vor Wochen bei elf von zwölf untersuchten Rindern und Schafen aus Überflutungsgebieten der Unterelbe und der Stör Dioxinbelastungen der Leber festgestellt worden, die über den lebensmittelrechtlich zulässigen Höchstwerten lagen. 2006 führte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz  Messungen durch und stellte auch in der Schwinge alarmierend hohe Dioxine/Furane und coplanare PCB-Werte fest. Ursachenforschung und Untersuchungen an Schlachttieren auf Dioxinbelastung fanden in Niedersachsen bisher nicht statt. „Wir brauchen Klarheit und endlich systematische und regelmäßige Proben zur Ursachenforschung", so Christian Hinrichs, Sprecher des Grünen Kreisverbandes Stade. » mehr

31.10.2008

DOW-Kohlekraftwerk kein Leuchtturmprojekt für Deutschland

GRÜNE: Die Pläne sind überdimensioniert und klimapolitisch unverantwortlich
Einer Pressemitteilung zu Folge ist es der DOW bei einem Besuch der beiden technikbegeisterten CDU-Bundestagsabgeordneten Martina Krogmann und Joachim Pfeiffer gelungen, diese voll und ganz für ihr Projekt eines kombinierten Kohle-/Wasserstoff-Kraftwerks einzunehmen. "Zweifellos ist der Plan, beide Brennstoffe gemeinsam zu nutzen, technologisch interessant und aus der Sicht von DOW ökonomisch sinnvoll. Ob man gleich von einem „Leuchtturmprojekt für Deutschland“ sprechen kann, sei angesichts der andernorts doch nur begrenzten Verfügbarkeit von Wasserstoff dahingestellt", so äußerte sich Reinhard Elfring, Sprecher des Grünen Ortsverbandes Stade, kritisch zur Kohlekraftwerksplanung der DOW. Reinhard Elfring von den Grünen wünscht sich eine Energieversorgung, die am eigenen Wärmebedarf des Werkes ausgerichtet ist. "Das wäre eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Konzeption", gibt Elfring zu verstehen und meint: "Die zurzeit im Gespräch befindlichen Pläne sind hingegen überdimensioniert und klimapolitisch unverantwortlich." mehr »

22.10.2008

Giftskandal jetzt auch an der Unterelbe?

Hans-Jürgen Klein (MdL) fordert gründliche Untersuchungen auf niedersächsischer Seite
Nach den kürzlich vom Land Schleswig-Holstein gemeldeten Giftfunden bei Schafen und Rindern an Unterelbe und Elbmarsch forderte der Grüne Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Klein Konsequenzen auch für die niedersächsische Flussseite. Klein, der aus dem Landkreis Cuxhaven kommt, kümmmert sich im Landtag auch um die Belange des Landkreises Stade. "Verbraucherschutz hat für uns höchste Priorität. Wir fordern daher auch auf niedersächsischer Seite vermehrt Futtermittel und geschlachtete Tiere auf krebserregende PCB und Dioxine zu untersuchen", sagte Klein. Bislang sei dies nach den Giftskandalen nur an der Ems und im Wendland regelmäßig der Fall. Auf niedersächsischer Seite in den Landkreisen Cuxhaven und Stade seien im Gegensatz zu Schleswig-Holstein bislang keine Schafe und Rinder auf Dioxinbelastungen untersucht worden.    Mehr »

18.10.2008

Tausende CO2-Ballons gegen Kohlekraft steigen in den Himmel

Samstag stiegen auf dem Pferdemarkt tausend schwarze "CO2-Ballons" aus einem Kohlekraftwerk in den Himmel empor,  das als  fünf Meter großer Dinosaurierer dargestellt war. Die in den Himmel aufsteigenden Ballons symbolisierten die Gefahr der Kohleverbrennung für das Klima. An 200 Teilnehmer versammelten sich zwischen Sparkasse und Zeughaus bei der Aktionstour "Zukunft statt Kohle". Die Compact e.V., Kampagnen für eine lebendige Demokratie, hatte die spektakuläre Aktion geplant, um die Gefahren für Mensch und Umwelt zu verdeutlichen.    Mehr »

14.10.2008

Gerichtsurteil läßt Grüne aufhorchen: Werden Abwassergebühren unrechtmäßig eingezogen?

Ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Stade lässt Verena Wein-Wilke, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Kreistag, aufhorchen. Ein Kläger wendet sich gegen die Heranziehung von Abwassergebühren seines Abwasserzweckverbandes. Eine der zentralen Aussagen des Urteils ist, dass es für den Abwasserverband seit 2002 keinen gültigen Abwassergebührensatz gibt. „Der Trinkwasserverband Stade ist mit dem Einzug der Abwassergebühren beauftragt und handelt bisher so, als wenn es die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Stade nicht gibt“, so Verena Wein-Wilke verwundert. Die Horneburgerin fragt nun schriftlich nach, seit wann dem Trinkwasserverband die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stade bekannt ist, wann die Abwassergebühren zurückerstattet werden und welche Konsequenzen für die betroffenen Gemeinden entstehen. Die Anfrage »

05.10.2008

Grüne Jugend: Keine Macht dem Schnüffelstaat

Grüne Jugend Stade unterstützt durch Mobilisierungsaktion die bundesweite Demo Freiheit statt Angst in Berlin.
Am Donnerstag, den 09.10.2008 um 16:00 Uhr auf dem Bürgermeister-Dabelow-Platz in der Stader Innenstadt wird die Grüne Jugend Stade mit einer Aktion im Rahmen der Grünen Bürgerrechtsoffensive (Motto: KEINE MACHT DEM SCHNÜFFELSTAAT! ) zu der bundesweiten Demonstration Freiheit statt Angst in Berlin mobilisieren. Unterstützung dabei erfährt die Grüne Jugend durch Silke Stokar, innenpolitische Sprecherin und Datenschutzexpertin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen.    Mehr »

25.09.2008

Dringender Klärungsbedarf: Giftbelastung in der Schwinge

Giftbelastung in der Schwinge

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz  (LWKN) hat an den Flüssen Niedersachsen bereits 2006 Messungen durchgeführt und in der Schwinge alarmierend hohe Dioxine/Furane und coplanare PCB-Werte gemessen, deutlich höher als in den übrigen Elbzuflüssen, wie Medem Oste, Lühe und Este. Die grüne Kreistagsfraktion sieht einen dringenden Klärungsbedarf. Verena Wein-Wilke, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Kreistagsfraktion, hat nun fünf Fragen im Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen getellt. „Die Werte sind höher als die kürzlich in der Presse angesprochenen Werte der Ems“, so Verena Wein-Wilke besorgt. Die Horneburger Grüne bittet um Auskunft, wo sich der Messpunkt in Stade befindet und ob auch im Oberlauf der Schwinge gemessen wurde.
Sie möchte unter anderem auch wissen, wie sich diese extrem hohe Belastung erklärt und welche Konsequenzen daraus gezogen werden.

Die Anfrage:    Mehr »

09.09.2008

Grüne Anfrage zur Personalreduzierung in den Altenheimen

Die bevorstehende Entlassungen von Fachpflegepersonal in der Altenpflege der Landkreis Stade GmbH macht Verena Wein-Wilke (Grünes Mitglied im Kreistag) zum Gegenstand einer Anfrage im Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Sport.
„Den öffentlichen Träger sollte auszeichnen, dass dieser ausschließlich kompetentes, ausgebildetes und entsprechend bezahltes Personal beschäftigt“, so Verena Wein-Wilke.  
Der Presse war zu entnehmen, dass angestrebt wird, die Personalkosten drastisch zu reduzieren. Deshalb fragt sie, in welchem Umfang wo, welches Personal entlassen werden soll und wie weiterhin eine ausreichende und angemessene Pflege gewährleistet ist.

31.08.2008

Grüne stellen erneut Anfrage wegen Kohlekraftwerke

Ulrich Hemke

Im Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen bringt Ulrich Hemke erneut das Thema Kohlekraftwerke auf die Tagesordnung. Ulrich Hemke will unter anderem klären, ob Landrat Roesberg Kenntnisse über feste Planungen oder Verträge von Electrabel und EON  zur  Kraft-Wärme-Kopplung bei deren geplanten Kohlekraftwerken hat. Außerdem möchte er wissen, ob der Landrat auch Kenntnisse über die zu erwartende Feinstaubbelastung durch die inzwischen beantragten Kohlekraftwerke von  Electrabel und EON für den hiesigen Obstbau hat.
Bei der Stellungnahme  des Landkreises vom 27.06.08 zu den Electrabel-Planungen wird  in keiner  Weise  ein Hinweis auf mögliche negative Auswirkungen für die „Maritime Landschaft“ gegeben. „Sind sie der Auffassung, dass drei Kohlekraftwerke  die Chancen der „Maritimen Landschaft“ unberührt lassen“, fragt er Roesberg.  Mehr »

24.09.2008

GRÜNE im Kreistag fordern lokalen Bildungsgipfel

Wolfgang Weh, bildungspolitischer Sprecher der Grünen Kreistagsfraktion

Nicht nur die vertrackte Situation des Raummangels an den Stader Gymnasien, sondern auch die Gesamtsituation der schulischen Bildungseinrichtungen im Landkreis erfordert eine gemeinsame Aktion aller an der Bildung Beteiligten. „Wir brauchen nicht nur Wirtschaftsförderung, sondern in die Zukunft gerichtete Bildungsförderung. Und diese Arbeit könnte ein lokaler Bildungsgipfel einleiten“, so der schulpolitische Sprecher der GRÜNEN-Kreistagsfraktion Wolfgang Weh.
Nach den Grünen ist es nur zu verständlich, dass die Betroffenen der Hauptschule Thuner Straße gegen ihre am grauen Tisch in der Verwaltung geplante Verlegung protestieren. Ein gutes, lokales Bildungsangebot ist nach den Grünen ein wirtschaftlicher Standortfaktor. Wenn der Landkreis weiterhin prosperieren wird, braucht er junge Fachkräfte. Die muss er selbst ausbilden, aber auch anlocken.
Die Pressemitteilung dazu    Mehr »

08.08.2008

Grüne sehen riesigen Güterverkehr zukünftig auf Stade zukommen

© Fotodichter / PIXELIO

„Die boomende Hafenentwicklung im Industriegebiet Bützfleth hat mit dem ernormen Zuwachs des Hamburger Hafens zu tun und wird für unsere Region einen riesigen Güterverkehr nach sich ziehen“, so Christian Hinrichs und Tobias Archut, Sprecher der Grünen im Kreisverband Stade. Die Grünen im Kreisverband wollen sich mit dieser Problematik näher beschäftigen und begrüßen, dass die Grüne Landtagsfraktion am 12. September ein öffentliches Hearing zur Hafenhinterlandanbindung durchführt.     Mehr »

09.09.2008

Grüne thematisieren im Umweltausschuß Dauergrünlandumbruch und Knallapparate

Die andere Landwirtschaft: Kein Umbruch von Dauergrünland - Foto: Uwe Steinbrich pixelio.de

Seit Juni 2008 sind Projekte, die nicht von einer Behörde durchgeführt werden, nach § 34 Bundesnaturschutzgesetz, der Naturschutzbehörde anzuzeigen, so Verena Wein-Wilke (Grünes Mitglied im Ausschuss für  Regionalplanung und Umweltfragen des Landkreises Stade. Sie möchte nun wissen, wie die Praxis im Landkreis Stade aussieht. Dazu hat die  umweltpolitische Sprecherin der Grünen nun vier Fragen zum Thema Dauergrünlandumbruch und Knallapparate in Natura 2000 Gebieten im Ausschuss gestellt. Die Anfrage pdf »

05.08.2008

Grüne: Wie ist die Artenvielfalt im Landkreis?

aboutpixel.de / Ready for Take off.... © Greywolf

Einen Bericht über die Artenvielfalt und über geplante Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt im Landkreis Stade soll Landrat Roesberg jetzt abgeben. Dies sieht ein Antrag von Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Kreistag, für den Ausschuss Regionalplanung und Umweltfragen vor. Am 17.Mai dieses Jahres brachte das Tageblatt ein Interview mit dem Naturschutzbeauftragten des Landkreises Stade, Dieter Klaehn, über den Nutzen von Vielfalt in der Landschaft. Vor kurzem erschien im Magazin des Naturschutzamtes für den Landkreis Stade ein Artikel über Biodiversität mit Hinweis auf Aktivitäten des Landkreises im Rahmen der landesweiten Symbolartenaktion. Vor diesem Hintergrund möchte Ulrich Hemke, dass die Verwaltung nicht nur über «Symbolartenaktionen» berichtet.

03.07.2008

Kann sich Stadt Stade finanziell an BI-Gutachten beteiligen?

aboutpixel.de Foto: Kellermeister

Bei der Erörterung zur Kohlekraftwerksplanung von Electrabel hat der Vertreter des Gewerbeaufsichtsamts (GAA) Cuxhaven klar zum Ausdruck gebracht, dass es weder in der Lage noch willens ist, die vom Antragsteller (hier: Electrabel) vorgelegten Gutachten durch eigene Gutachten kritisch zu durchleuchten. Erst durch die vom BUND und der Bürgerinitiative in Bützfleth beauftragten Gutachter wurde deutlich, dass die Gutachten der Antragsteller methodisch mangelhaft waren und den Verdacht erhärten, dass diese „Gutachten“ auf die Interessen der Auftraggeber abgestimmt waren. Bei dieser mangelhaften Ausarbeitung will Ulrich Hemke, Mitglied der Grünen im Stadtrat Stade, jetzt wissen, ob die Stadt Stade grundsätzlich in der Lage und bereit ist, aus eigenen Haushaltsmitteln Gutachten etwa zu Schadstoff- und Lärmemissionen in Auftrag zu geben. Dazu hat er eine Anfrage an Bürgermeister Rieckhof gestellt. „Ich möchte auch in Erfahrung bringen, unter welchen Voraussetzungen städtische Zuschüsse für Vereine oder Bürgerinitiativen zulässig sind, welche Sachverständige im Rahmen eines Erörterungsverfahrens beauftragen wollen?“, so Ulrich Hemke. Die Anfrage »

02.07.2008

Grüne drängen auf Sitzung des Kreisausschusses

Die Grüne Kreistagsfraktion drängt auf eine baldige Sitzung des Kreisausschusses. Einige Themen sind nach Auffassung der Grünen dringend zu behandeln. Dazu Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Kreistag: "Meine Fraktion hat mehrfach durch Anfragen und Anträge auf die schwierige Situation der Elbe-Kliniken hingewiesen. Die kritische Situation wird nach neuesten Pressemeldungen verschärft durch die Strategie von Asklepios, Sana und anderen privaten Gesellschaften, im Hamburger Umland, Arztpraxen mit KV-Zulassung zu kaufen. Hier ist eine unverzügliche Information und Erörterung über notwendige Konsequenzen im Landkreis erforderlich". Ausserdem sollen die EWE Vertragsverhandlungen in Sachen Teilprivatisierung erörtert werden sowie die Planungen zum Kohlekraft - Stichwort Wärme-Last-Plan. Mehr »

01.07.2008

Jubelfeier für 10 Kilometer Autobahn mit Maut und Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h

A 26 - noch Baustelle, bald Jubelfeier?

Nach den Sommerferien soll der erste 10 Kilometer kurze Abschnitt der Autobahn A26 von Stade bis Horneburg im Landkreis feierlich eröffnet werden. Die Grünen im Landkreis Stade sehen die Autobahn kritisch und Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Kreistag, rückt die Jubelfeier in ein fragliches Licht. Für diesen kurzen Abschnitt soll möglicherweise eine Maut erhoben und die Geschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt werden. Fünf Fragen hat er dazu an Landrat Roesberg zur Beantwortung auf der Kreistagssitzung für den 7.7. gestellt. Mehr »

26.06.2008

Grüne: Wie ist Praxis mit Gewerbepflichttonne?

Foto: aboutpixel.de - Uwe Dreßler

Wie die Praxis des Landkreises Stade in Sachen „Gewerbepflichttonne insbesondere bei Dienstleistungsbetrieben und öffentlichen Einrichtungen ist, will Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Kreistag, wissen. Für die nächste Sitzung des Kreisausschusses hat Ulrich eine Anfrage zur Gewerbepflichttonne gestellt. Dazu Ulrich Hemke: „Nach meiner Kenntnis unterliegen in bestimmten Fällen auch Gewerbebetriebe der Pflicht zur Nutzung eines Hausmüllbehälters. Das Mindestbehältervolumen für diese „Gewerbepflichttonne“ beträgt 80 Liter. Nur in begründeten Ausnahmefällen kann auf Antrag eine Ausnahme zur Festsetzung des vorgeschriebenen Mindestbehältervolumens zugelassen werden“. Um Klarheit zu erlangen, hat Hemke eine vier Punkte umfassende Anfrage gestellt.

Die Anfrage »

26.06.2008

Grüne: Was passiert mit der "Jungen Philharmonie"?

Aus der Presse erfuhr Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Kreistag, dass das Projekt „Junge Philharmonie“ in der bisherigen Form nicht fortgesetzt wird und dass an einem neuen Konzept gearbeitet wird. Das Orchester „Junge Philharmonie Elbe-Weser“ ist das einzige regionale Jugendsinfonieorchester in Deutschland mit internationaler Besetzung und einmalig. Die Orchestermitglieder kommen aus verschiedenen europäischen Ländern: 2008 aus Island, Lettland, Polen, Rumänien, Rußland, der Schweiz und natürlich aus Deutschland (mehr zur Jungen Philharmonie finden Sie hier »). Ulrich Hemke will nun Einzelheiten wissen und bittet im Kulturausschuss um einen Sachstand. Dazu hat er einige Fragen an Landrat Roesberg formuliert. Die Anfrage »

22.06.2008

Biologische Vielfalt statt Agro-Gentechnik

„Jede Kommune muss bei der Ausweisung von neuen Baugebieten prüfen, ob nicht auch alte Flächen recycelt werden können. Der Flächenfraß darf nicht so weiter gehen“, ist das Fazit von Maria Klindworth, Sprecherin des Ortsverbandes Buxtehude. Die Grünen zeigten am Samstag (21. Juni 2008) eine Plakatausstellung mit dem Titel “Erhalten was uns erhält” in der Fußgängerzone Buxtehude. Auf Einladung des Ortsverbandes kam Hans-Jürgen Klein, Mitglied der grünen Landestagsfraktion in Hannover, zur Ausstellung und sprach zum Thema “Biologische Vielfalt statt Agro-Gentechnik”.    Mehr »

20.06.2008

Stromversorgung ohne Großkraftwerke - Dr. Hermann Scheer in Stade, Träger des Alternativen Nobelpreises und Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien

Auf Einladung des Bund für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland – Kreisgruppe Stade kommt Dr. Hermann Scheer, Bundestagsabgeordneter der SPD, Träger des Alternativen Nobelpreises und Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien am Dienstag, 1. Juli 2008 nach Stade. Scheer wird um 19.00 Uhr im Königsmarcksaal des Stader Rathauses, Hökerstraße 2 zum Thema „Stromversorgung ohne Großkraftwerke“ sprechen.
Dr. Scheer hält den Neubau von Großkraftwerken nicht nur umweltpolitisch für verfehlt, sondern auch energiewirtschaftlich und technologisch für überholt.
Er zeigt in seinem Vortrag auf, dass angesichts des umfassenden natürlichen Potentials erneuerbarer Energien, der sprunghaften technologischen Entwicklung für dezentrale Energieversorgung und der weltweiten Preissteigerungen für fossile Brennstoffe der Ausbau erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung massiv beschleunigt und ausgeweitet werden kann. „Jede Investition in neue Großkraftwerke, die 40 Jahre Laufzeit beansprucht, droht zur Investitionsruine zu werden“, so Dr. Scheer.

07.06.2008

Kohlekraftwerk in Stade-Bützfleth: BI und BUND zeigen hohe Fachkompetenz und bringen Energiekonzern ins Schwitzen

„Die BI Bützfleth (Bürgerinitiative für eine umweltverträgliche Industrie), der Bund für Umweltschutz und Naturschutz und weitere betroffene BürgerInnen haben während der öffentlichen Erörterung zum Bau des 800-Megawatt-Steinkohlekraftwerks des Energiekonzerns Electrabel hohe Fachkompetenz und Kampfkraft demonstriert und die Vertreter von Electrabel und Stadt Stade ins Schwitzen gebracht“, so die Stader Grünen und „das ist eine ganz große Leistung“.
Der Erörterungstermin zum Kohlekraftwerk in Bützfleth hat viele gravierende Mängel zu Tage gefördert. „Nicht nur die Genehmigungsunterlagen waren angesichts der Größe des Vorhabens erschreckend schlecht. Auch die Vertreter/innen des Unternehmens konnten immer wieder wichtige Fragen aus dem Publikum nicht beantworten“, fasst Dr. Jochen Witt von der BI Bützfleth seine Eindrücke zusammen.

Die Pressemitteilung der BI Bützfleth » pdf

Wie berichtet das Stader Tageblatt? » Auszug pdf

 

02.06.2008

GRÜNE schließen sich Spendenaufruf an: Finanzielle Unterstützung für Gerichtsverfahren gegen Kohlekraftwerk

Aufruf der BI Bützfleth - Bürgerinitiative für eine umweltverträgliche Industrie in eigener Sache:
Die Bürgerinitiative benötigt dringend für das Gerichtsverfahren und für weitere rechtliche und sachliche Beratung in Sachen Kohlekraftwerk finanzielle Unterstützung. Sie ruft alle zur finanziellen Unterstützung auf, denn "wir sind alle betroffen!"
Auch die Grünen rufen zur Geldspende für die Gerichtsverfahren auf. Auf der GRÜNEN-Sitzung des Ortsverbandes Stade wurde bereits eine finanzielle Unterstützung für das Gerichtsverfahren einhellig befürwortet.
Das Spendenkonto läuft über den Bund für Umwelt und Naturschutz Stade
BUND-Konto Nr. 80960, BLZ 241 510 05
bei der Sparkasse Stade-Altes Land
Vermerk "Spende Klage Kohlekraftwerk"

Die Bürgerinitiative versichert, dass die Spenden zweckgebunden eingesetzt werden und endet in ihrem Aufruf mit dem Satz: Gemeinsam werden wir es schaffen, Danke !

Hier geht es zur Website der BI Bützfleth: http://www.bi-buetzfleth.de/

16.05.2008

Feinstaub und Kohlekraftwerk

„Was sagt das Gesundheitsamt des Landkreises zum Kohlekraftwerk“ wollen die Grünen nun in Erfahrung bringen. Ulrich Hemke hat eine Anfrage an Landrat Roesberg gestellt.
Dazu Ulrich Hemke: „In Anbetracht der Tatsache, dass kürzlich ein sehr kritischer Leserbrief der Lungenärztin Dr. Gabriele Brockhausen (« Kraftwerk eine Zumutung ») insbesondere auf die gesundheitsschädlichen Aspekte durch Feinstaub aufmerksam gemacht hat, sind wir schon daran interessiert, ob und wie das Gesundheitsamt des Landkreises reagiert hat."

» Die Anfrage

01.05.2008

Stade auf dem Weg zum neuen deutschen Kohlenpott

Walter Dannehl : aboutpixel.de

„Ich bin jetzt 52 Jahre alt und wenn ich „Glück“ habe, bin ich nicht mehr auf dieser Welt, wenn die Klimafolgen dieses Irrweges, auf dem sich Politik und Wirtschaft zurzeit befinden, über uns hereinbrechen", mit diesen Worten kommentiert Reinhard Elfring die Entscheidung von Electrabel in Stade und Brunsbüttel Kohlekraftwerke zu bauen. "Aber was ist das für eine Haltung", fragt sich Elfring, "so kann ich und können wir alle doch nicht an die Gestaltung unserer Zukunft herangehen. Trotzdem scheinen die Verantwortlichen in der Stader Politik und den Energiekonzernen genau so zu denken.“ Unter globalen Gesichtspunkten, die in der Stader Debatte um das Kohlekraftwerk in den letzten Tagen und Wochen leider etwas in den Hintergrund gedrängt worden sind, ist die Entscheidung des Konzerns, statt eines nun sogar zwei Kohlekraftwerke an der Elbmündung zu errichten, eine Katastrophe. Bei der Lebensdauer von 50 Jahren wird jedes der Kraftwerke im Laufe seines Betriebs 200 Mio. Tonnen CO2 in die Atmosphäre blasen.

28.04.2008

Grünes Licht für Ökostrom - Stromwechselparty der Grünen

"Grünes Licht für Ökostrom" - unter diesem Motto luden die Grünen in Stade am Samstag zu ihrer ersten Stromwechselparty in ihre Geschäftsstelle ein. Mit Sekt und kleinen belegten Schnittchen empfingen sie die Gäste in ihrem Büro in der Stader Altstadt (Wasser West 5), die sich über die Angebote der Ökostromanbieter informieren wollten. Uwe Merckens, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stader Rat, zeigte eine Liste mit über 40 Stromanbieter im Überblick. "Nur welchen soll man nehmen?“, fragte sich der eine oder andere Besucher.  Genau deshalb veranstalteten die Grünen die Stromwechselparty.    Mehr »

28.04.2008

Hans-Jürgen Klein (MdL): Gut gebrüllt Löwe

Hannover/Stade. Unterstützung von den Grünen im Landtag erhält der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesumweltministerium Michael Müller (SPD) für seine jüngste Stellungnahme gegen den geplanten Neubau mehrerer Kohlekraftwerke in Norddeutschland. „Gut gebrüllt, Löwe“, kommentierte der örtliche Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Klein am Wochenende die von Müller am Rande der Buxtehuder Messe gemachten Aussagen.    Mehr »

22.04.2008

Müllverbrennung und Bioethanol: Stade setzt auf veraltete Technik

Weizen zum Heizen?Stolz präsentieren sich der Stader Bürgermeister Rieckhoff und der Bützflether Ortsbürgermeister Rust beim ersten Rammschlag für die Müllverbrennungsanlage der Firma Prokon-Nord und preisen sie als zukunftsorientierte Großinvestition. Dabei sind längst dunkle Wolken über die Zukunft der Werke der Firma Prokon-Nord aufgezogen. Viele – vermutlich zu viele – Betreiber sogenannter Ersatzbrennstoffanlagen sind in den letzten Jahren auf den Zug aufgesprungen, aus Müll Energie und damit Geld zu machen.    Mehr »

19.04.2008

Grüne rufen zur Teilnahme an der Bürgerversammlung auf: Meinung, Angst und Sorgen deutlich machen

Die Grünen rufen die Stader Bürgerinnen und Bürger auf, zu der Bürgerversammlung am 22.April zu gehen und die Gelegenheit zu nutzen, dort die eigene Meinung, die Ängste und Sorgen zu äußern.
Die Stadt Stade lädt für den Dienstag in die Bützflether Sporthalle zu einer Bürgerversammlung ein. Bürgermeister Rieckhof und das Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg wollen dort über die Planungen des Kohlekraftwerkes informieren.    Mehr »

11.04.2008

Steenblock fordert Planfeststellungsverfahren für die „Schlickfalle“!

Die als Schlickfalle bezeichnete geplante 4,8 Millionen Euro teure Ausbaggerung der Elbe zwischen Hanskalbsand und Wedel ist eine Unterhaltungsmaßnahme und benötigt kein Genehmigungsverfahren. Das sagt die Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium in Berlin, Karin Roth (SPD), auf eine Anfrage von Rainder Steenblock, Mitglied der Grünen Bundestagsfraktion.    Mehr »

18.04.2008

Grünes Licht für Ökostrom

Grüne laden zur Stromwechselparty ein
„Grünes Licht für Ökostrom“; unter diesem Motto werben die Grünen im Landkreis Stade für einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter und laden für den 26. April von 11 bis 15 Uhr zu einer Stromwechselparty in die Grüne Geschäftsstelle – Wasser West 5, Stade, ein. „Wir wollen mit dieser Stromwechselparty ein politisches Zeichen gegen den Klimakiller Nr. 1 Kohlekraft setzen“, so die Stader Grünen, und damit einen Anstoß zum Stromwechsel geben. Dazu Reinhard Elfring, Sprecher der Grünen: „Es ist an der Zeit, den Kohlekraft- und Atomstrom-Anbietern die rote Karte zu zeigen und dem umweltfreundlichen Strom den Vorzug zu geben und den Klimaschutz voranzutreiben“.    Mehr »

10.04.2008

Grüne: Kohlekraftwerk ruiniert den guten Ruf unserer Region

„Das Kohlekraftwerk hat fatale Auswirkungen auf die Stader Region, es belastet Menschen, Klima und das Landschaftsbild und ist deshalb völlig inakzeptabel“, so Reinhard Elfring, Sprecher der Stader Grünen. Um die negativen Auswirkungen auf das Landschaftsbild und auch auf die überwiegend denkmalgeschützte Altstadt Stades zu verdeutlichen, habe die Grünen einen Höhenvergleich mit der St. Cosmae Kirche, dem Kölner Dom und dem Kohlekraftwerk in einem Bild erstellt. „Wer morgens in Bützfleth aus dem Fenster schaut, will den Himmel sehen und nicht gegen einen Koloss ungeahnter Größe blicken“, so die Stader Grünen.    Mehr »

06.04.2008

Anzeige in der FAZ "Aufruhr der niedersächsischen Krankenhäuser" - Hemke sieht Anlass einer Anfrage

Kreis Stade. Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Kreistag, nimmt eine Großanzeige in der gestrigen FAZ (05.04.2008) zum Anlass einer Anfrage im Kreisausschuß. Die Anzeige „Aufruhr der niedersächsischen Krankenhäuser " erschien auch im Namen des Betriebsrats und der Geschäftsführung der Elbe-Kliniken Stade Buxtehudeder. Hemke bittet um einen Bericht der Verwaltung, ob sie bzw. der Aufsichtsrat der Elbe-Kliniken sich mit der Anzeige befasst hat und ob die Forderung in der Anzeige („Jetzt muss der Deckel weg“) unterstützt wird.
Insbesondere interessiert er sich für die Frage, ob auch die Elbe-Kliniken derzeit oder absehbar zu der Aussage „Kliniken in Not !“ gehören.

06.04.2008

Kohlekraftwerk: Grüne stellen 10 planungsrechtliche Fragen

Stade. Rechtlich wirft das geplante Kohlekraftwerk noch viele Fragen auf und für die Stader Grünen ist die Diskussion noch nicht beendet. Eine 10 Punkte umfassende Anfrage zum geplanten Kohlekraftwerk hat Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Rat der Stadt Stade, nun für die nächste Ratsitzung gestellt. Hemke greift in seinem umfangreichen Fragenkatalog überwiegend rechtliche Details aus dem Bebauungsplan auf, die für erhebliche Unklarheiten sorgen und den vor zwei Jahren beschlossenen Bebauungsplan planungsrechtlich in ein bedenkliches Licht rückt.
» Die Anfrage pdf

04.04.2008

Keine Kohlekraftwerke am Standort Stade - Klein sichert Unterstützung der GRÜNEN Landtagsfraktion zu

Hans-Jürgen Klein (MdL)

Die GRÜNEN im niedersächsischen Landtag haben Proteste gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke angekündigt. Dabei wollen sie eng mit den Bürgerinitiativen zusammenarbeiten. Der Grüne Abgeordnete Hans-Jürgen Klein aus dem Landkreis Cuxhaven, der sich in Hannover auch für die Belange des Landkreises Stade einsetzt, begrüßt die geplanten Aktionen nicht zuletzt vor dem Hintergrund der umfangreichen Neubauplanungen in Stade. Der Neubau von Kohlkraftwerken sei "verheerend" und "klimapolitisch ein absoluter Rückschritt", sagte Klein heute (Freitag) in Hannover. Am 25. April wollen die Grünen ihre Protestkampagne starten. Zudem seien auch Aktionen bei Kraftwerks-Betreibern vor Ort denkbar. Die Grünen in Stade haben die zugesagte Unterstützung der Landtagsfraktion begrüßt und werden sich auf ihrer Ortsverbandssitzung am Dienstag auch damit beschäftigen. Der Tagesordnungspunkt "Gegen Kohle tu ich alles" ist ein Schwerpunkt der Sitzung, an der auch Klein teilnehmen und aus Hannover berichten wird.    Mehr »

28.03.2008

Veranstaltung überfüllt: Kohlekraftwerke – Irrsinn oder Vernunft?

Kommt nach Stade: Rainer Baake

Auf so einen großen Andrang waren die Stader Grünen nicht vorbereitet. Im Clubzimmer des Hotels Zur Einkehr und auch noch im Flur davor drängelten sich die Zuhörer. Um Platz für die Besucher zu finden, mußten kurzerhand alle Tische aus dem Clubzimmer entfernt werden. Die Besucher packten mit an: Stühle über Stühle wurden aus dem Hotel zusammen gesucht, damit viele Platz fanden. Der „Mann der Energiewende“, Rainer Baake, formulierte am Donnerstagabend den Widerspruch zwischen Kohlekraft und Klimaschutz. Hier der Bericht aus dem Stader Tageblatt »

28.03.2008

Schönen Ruß aus Stade - Grüne verschärfen Kritik an Kohlekraftwerk

Grüne werben für mehr Klimaschutz

"Wir sehen einen erheblichen Imageschaden auf Stade zukommen, sollten die Kohlekraftwerke Realität werden“, mit diesen deutlichen Worten verschärfen die Grünen ihre Kritik gegen die geplanten Kohlekraftwerke in Stade. Die Grünen läuten eine weitere Runde gegen das geplante Kohlekraftwerk von Elecrabel ein. Die Umweltpartei stellt ein Plakat mit der Botschaft "Schönen Ruß aus Stade" vor. Zu sehen ist der Schwedenspeicher und am Himmel zieht eine Rauchwolke aus einem Kohlekraftwerkschlot über den Fischmarkt hinweg. „Stade lockt mit seiner sehens- und lebenswerten Altstadt und dem wunderschönen Alten Land jährlich bis zu eine halbe Millionen Tagestouristen in die Altstadt. Darüber hinaus wird Stade mittlerweile nicht nur in Europa durch die Entwicklungen der CFK-Forschung in Stade-Ottenbeck als zukunftsorientierte und innovative Technologie- und Forschungsstadt gesehen“, so Reinhard Elfring von den Stader Grünen. Kohlekraft ist der Klimakiller Nr. 1.    Mehr »

27.03.2008

Nimmt Kohlekraftwerksplanung in Stade eine neue Richtung?

Grüne beantragen Resolution im Kreistag.
„Der Haseldorfer Amtsausschuß hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Resolution gegen die Ansiedlungen von Kohlekraftwerken im Unterelberaum verabschiedet. Der Beschluss basiert weitgehend auf einer Resolution, die der dortige Kreisparteitag der CDU zum gleichen Thema im Februar beschlossen hatte“, mit diesen Worten leitet Udo Paschedag, Fraktionsvorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion, die Begründung seines Resolutionsantrages ein. Da die Hauptwindrichtung in Stade Südwest ist, würden die Menschen in der Haseldorfer Marsch zu den Hauptbetroffenen der Emissionen aus den geplanten Stader Kohlekraftwerken gehören. Die Zielrichtung dieser Resolution teilt die Grüne Fraktion im Kreistag.
Auch die rheinland-pfälzische CDU hat sich auf ihrem jüngsten Sonderparteitag am 18. März in Mainz klar gegen den Neubau des geplanten 823 MW- Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue und stattdessen für ein modernes Gas-Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung ausgesprochen. Vor diesem Hintergrund beantragt die Kreistagsfraktion die Resolution in einem öffentlichen Teil der Kreistagssitzung am 21. April beschließen zu lassen. Zuvor besteht Gelegenheit zur Beratung im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Tourismus am 02. April unter dem Tagesordnungspunkt 7. Insoweit bittet Paschedag seinen Resolutionsentwurf als Änderungsantrag aufzufassen. Die Antragsbegründung und der Resolutionsentwurf:    Mehr »

23.03.2008

Kohlekraftwerke auf Stader Seite werden in der Haseldorfer Marsch kritisch gesehen

Stader Grüne begrüßen die Forderung nach norddeutschem Energiekonzept
„Wir begrüßen, dass sich die Menschen auf der gegenüberliegenden Elbseite zu Wort melden und die Kohlekraftwerksplanungen kritisch sehen. Insbesondere die Forderung an die Landesregierungen in Kiel, Hamburg und Hannover nach einem Energiekonzept für den norddeutschen Raum können wir uns nur anschließen", so Reinhard Elfring von den Stader Grünen. Der Haseldorfer Amtsausschuß hat während seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Resolution gegen die Ansiedlungen von Kohlekraftwerken im Unterelberaum verabschiedet. Der Beschluss basiert weitgehend auf einer Resolution, die der Kreisparteitag der CDU zum gleichen Thema im Februar beschlossen hatte. Da die Hauptwindrichtung bei uns Südwest ist, wären die Menschen in der Haseldorfer Marsch die Hauptbetroffenen der Emissionen, die über den 180 Meter hohen Schornstein in die Luft geblasen werden.    Mehr »

17.03.2008

Die Atomkraft ist nicht die Lösung für unser Klimaproblem

Udo Paschedag antwortet auf den Leserbrief von Herrn Peter Kretschmer vom 14 März 2008 (Stader Tageblatt). Herr Kretschmer meint, die Atomkraft sei die Lösung für unser Klimaproblem.
Der Leserbrief von Udo Paschdag:
Sie machen es sich zu einfach, Herr Kretschmer. Die Atomkraft ist nicht die Lösung für unser Klimaproblem. Erstens: Atomenergie ist nicht so CO2-frei, wie Sie glauben. Berücksichtigt man die Prozesse für den Bau eines AKW, zur Förderung des Urans und zur Brennelementeherstellung, dann werden immer noch 31 Gramm CO2 pro kW/h Atomstrom emitiert – gegenüber der Gesamtbilanz für die Windenergie fast das Doppelte!    Mehr »

08.03.2008

Kein Kohlekraftwerk in Stade – und anderswo

Bislang hat die Firma Electrabel ihre Planungen zum Bau eines Kohlekraftwerks in Stade relativ still und unbemerkt von einer größeren Öffentlichkeit vorangetrieben. Rechtlich besteht nur noch bis zum Ende der Auslegungsfrist am 26. März Gelegenheit, gegen diese Planung Einwendungen zu erheben: A) zum Genehmigungsantrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz und B) zur wasserrechtlichen Einleitungserlaubnis nach § 7 Wasserhaushaltsgesetz bzw. § 10 Niedersächsisches Wassergesetz. Ob und ggf inwieweit noch politische Möglichkeiten bestehen, das Projekt zu problematisieren, bleibt abzuwarten. Die Antragsunterlagen liegen im Rathaus in Stade öffentlich aus. Auch im Internet sind sie online unter www.electrabel.de einzusehen.    Mehr »

02.03.2008

Kohlekraftwerke: Grüne beantragen öffentliche Anhörung

Verena Wein-Wilke: Industrieplanungen in Bützfleth haben Auswirkung auf gesamte Region

Industrieplanungen in Bützfleth haben Auswirkung auf gesamte Region
Stade. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt den Antrag, zu einer Sondersitzung des Kreistages mit öffentlicher Anhörung zum Thema Kohlekraftwerke im Landkreis Stade einzuladen. Dazu Verena Wein-Wilke, umweltpolitische Sprecherin der Grünen: "Die derzeitige Planung mit drei Kohlekraftwerken und einem Feststoffbrennwerk im Landkreis und dies ausschließlich in einem eng gefassten Bereich um Bützfleth haben nicht nur Auswirkungen auf die Belange der Stadt Stade, sondern auf die gesamte Region". Die Problematik müssen Fachleute aus mehreren Disziplinen erörtern.    Mehr »

01.03.2008

GRÜNER Antrag zur A22 im Kreistag

Landrat soll abgegebene erste Stellungnahme zurückzuziehen und die A 22 in allen vorgelegten Varianten ablehnen

Nachdem nun nahezu alle potenziell betroffenen Gemeinden des Landkreises in ihren Stellungnahmen die A 22 grundsätzlich begrüßt und den jeweils bevorzugten Trassenverlauf nach dem St. Floriansprinzip bestimmt haben und die Stadt Stade gegen die vom Landrat abgegebene vorläufige Stellungnahme „Sturm läuft“ sollte der Kreistag die Möglichkeit haben, seinen politischen Willen zur A 22 öffentlich zum Ausdruck zu bringen.
Neben der geplanten erneuten Elbvertiefung ist die A 22 eine der politisch bedeutsamsten und in Teilen von Politik und Bevölkerung umstrittensten Planungen, die den Landkreis auf Dauer verändern wird. Deshalb sollte auch die Stellungnahme des Landkreises im Raumordnungsverfahren nicht allein vom Landrat als „Geschäft der laufenden Verwaltung“ im Sinne des § 57 Abs. 1 Nr.6 NLO abgegeben sondern von einem Beschluss des Kreistages getragen werden. Für die Grüne Fraktion stellt Udo Paschedag nun den Antrag im Kreistag.    Mehr »

29.02.2008

Grüne aus Stade fordern Hamburger GAL auf, sich nicht auf die Elbvertiefung einzulassen

Denkt auch an euer Hinterland!
„Sollte es zu einem Sondierungsgespräch mit der CDU in Hamburg kommen, denkt an Euer Hinterland! Die Deichsicherheit, der Hochwasserschutz, der Klimaschutz und ein ökonomisches und ökologisches Gleichgewicht sind für die Menschen hinter den Deichen sehr existenziell“, mit diesen Worten richtete sich der Grünen-Kreisverband Stade sehr eindringlich an die Hamburger Grünen (GAL) kurz vor ihrer Landesmitgliederversammlung am Donnerstagabend.
"Denkt auch an euer Hinterland! Wir saufen gnadenlos ab!", heißt es in dem drastischen Appell der Stader an GAL-Fraktionschefin Christa Goetsch. Die Stader Grünen-Sprecher Heike Vollmers und Henning Münnecke fordern die Hamburger Parteifreunde auf, sich bei möglichen Gesprächen über eine Regierungsbeteiligung in keinem Fall auf eine Einverständniserklärung zur Elbvertiefung einzulassen. Mehr » das Schreiben an Christa Goetsch

» Mehr: das Hamburger Abendblatt berichtet

28.02.2008

Grüne im Kreistag wollen es wissen: droht Verkauf der EWE?

Ulrich Hemke schreckt Bericht in SZ auf

„Wir wollen, dass die Energieversorgung durch die derzeit in rein kommunaler Hand befindliche EWE in kommunaler Hand bleibt und grundsätzlich erreichen, dass dieses Unternehmen EWE mit Sitz in Oldenburg auch in kommunaler Hand bleibt“, so Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Kreistag Stade, zu seinem Vorstoß. Im Kreisausschuß beantragte Ulrich Hemke jetzt einen ausführlichen Bericht über die derzeitigen Planungen bei EWE. Ein Bericht in der Süddeutschen Zeitung ließ ihn aufschrecken: „Energieversorger EWE auf Partnersuche“, „Kommunen stellen Anteile am Oldenburger Regionalversorger zum Verkauf".    Mehr »

21.02.2008

Havarie auf der Elbe

Rainder Steenblock, Grünes Mitglied im Deutschen Bundestag und Experte in Hafen- und Seepolitik

Elbvertiefung erhöht Risiko von Schiffsunfällen

„Wir werden in Sachen Elbvertiefung die Zusammenarbeit mit Rainder Steenblock, Grüner Abgeordneter im Deutschen Bundestag, intensivieren“, so äußerten sich Heike Vollmers und Henning Münnecke, beide Sprecher des Grünen Kreisverbandes Stade, anlässlich der Schiffs-Havarie auf der Elbe in der Nähe der Elbinsel Lühesand. Der Kreisverband hatte wegen der Havarie Rainder Steenblock eingeschaltet, der im Kreis Pinneberg zu Hause ist. Steenblock ist äußerst sachkundig in der Thematik EU-Meerespolitik, Seesicherheit und Seehafenpolitik.

Zur Havarie auf der Elbe in der Nähe der Elbinsel Lühesand (Kreis Stade) erklärt Rainder Steenblock, MdB: Maschinenschaden, Grundberührung, Unterbrechung des Schiffsverkehrs: schlimmere Folgen sind beim jüngsten Schiffsunfall auf der Unterelbe zum Glück ausgeblieben.    Mehr »

08.02.2008

Grüne ergreifen wieder Initiative im Kreistag

Partnerschaft mit einem polnischen Landkreis
Stade. Ulrich Hemke bittet für die Grüne Kreistagsfraktion Landrat Roesberg um einen Bericht in der nächsten Sitzung des Kreistagsausschusses, ob es in der Angelegenheit „Partnerschaft mit einem polnischen Landkreis“ Bemühungen oder Aktivitäten dazu gibt und ob von polnischer Seite eine positive Resonanz vorliegt. „Wir halten nach wie vor an dem Ziel fest, dass der Landkreis durch engere Kontakte zu einem Landkreis in Polen einen Beitrag zur Aussöhnung zwischen beiden Staaten leistet“, begründet Ulrich Hemke seinen erneuten Vorstoß für die Fraktion im Kreistag. Mehr »

14.01.2008

Erfolgreicher Versuch einer KLIMA-Messe in Fredenbeck

Vortrag Dr. Jörg Matzen

Ein Versuchs-Ballon – mehr nicht. Oder doch? „Klimaschutz – Da mach’ ich auch mit“ war das Motto einer Informationsveranstaltung, die die GRÜNEN der Samtgemeinde Fredenbeck am 12. Januar in der ehemaligen Grundschule organisiert hatten.
"Aussteller und Informanten waren insbesondere Handwerksbetriebe aus der Samtgemeinde und aus der näheren Umgebung und Umweltverbände", so Wolfgang Weh (Sprecher der Grünen in Fredenbeck und Organisator). Nicht die große Politik war gefragt, sondern die kleinen Möglichkeiten der Menschen, sich am Klimaschutz zu Hause zu beteiligen.    Mehr »

14.01.2008

Reinhard Bütikofer und Stefan Wenzel waren in Stade

v.l. Henning MÜnnecke, Reinhard Bütikofer, Stefan Wenzel

Stade. Reinhard Bütikofer und Stefan Wenzel waren in Stade. Auf Einladung der Stader Grünen kamen der Bundesvorsitzende Bütikofer und der Fraktionsvorsitzende des Niedersächsischen Landtages Wenzel am 22. Januar 2008 in die Schwingestadt. Sie sprachen zu den drei großen Themen Kohlekraftwerke, Elbvertiefung und Autobahn A22 im Hotel Stader Hof. Auch Henning Münnecke, Grüner Landtagskanditat für den Nordkreis, stellte sich dem Publikum vor. Henning Münnecke verdeutlichte die regionale Position der GRÜNEN im Landkreis Stade. Inhaltliches zu den drei großen Themen finden Sie auf dieser Website. Stefan Wenzel und Reinhard Bütikofer nahmen Christian Wulfs "Wischi-Waschi" oder "Sowohl-Als-Auch-Landespolitik" ohne deutliche Konturen und auch den Hessen Roland Koch ins politsche Visier.  Livemusik rundete die Veranstaltung ab.

13.01.2008

Eindrucksvolle Demonstration gegen Elbvertiefung

Unübersehbar: Fackeln gegen Elbvertiefung am Fähranleger in Lühe

„Heute haben die Menschen hinter dem Deich auf sehr eindrucksvolle Weise ihre großen Sorgen zu der erneut geplanten Elbvertiefung zum Ausdruck gebracht“, so äußerten sich Heike Vollmers und Henning Münnecke, beide Sprecher des Grünen Kreisverbandes Stade, zu der überwältigen Teilnahme an der Fackeldemo gegen die Elbvertiefung.
Die Grünen im Landkreis Stade hatten wie viele weitere Verbände und Vereine auch zu der Fackeldemo am 13. Januar 2008 am Lüheanleger aufgerufen. „Wir hoffen sehr, dass diese eindrucksvoll gezeigten Sorgen bei den Elbvertiefern endlich ankommen und Ernst genommen werden und Wirkung zeigen“, so die Grünen.
Die Grünen wollen die Zeit bis zur Landtagswahl nutzen und an ihren Informationsständen zum Thema Elbvertiefung informieren. „Unser Druck aus der Region Niederelbe muss so stark werden, dass die Vertiefung politisch nicht durchsetzbar ist“, unterstreicht Münnecke abschließend.

11.01.2008

Fackeldemo gegen die Elbvertiefung am 13. Januar 2008

Die Grünen im Landkreis Stade unterstützen das "Regionale Bündnis gegen die Elbvertiefung" und rufen auch zur Fackeldemo am 13. Januar 2008 ab 19 Uhr am Lüheanleger bzw. bei der Sietas auf. Dort werden dann auch die Fackeln verkauft. Weitere Informationen zur Fackeldemo findet Ihr unter www.wir-brauchen-keine-elbvertiefung.de

„Als wahltaktisches Manöver“ bezeichnen die Stader Grünen die zur Zeit kritische Sichtweise von Mitgliedern der CDU-FDP-Landesregierung zur Elbvertiefung. „So sicher wie das Amen in der Kirche wird die Elbvertiefung bei einer Wiederwahl der CDUFDP-
Landesregierung kommen“, sind sich Henning Münnecke und Heike Vollmers (beide Sprecher der Grünen) ziemlich sicher. Mehr » Pressemitteilung als pdf-Datei

03.01.2008

Achtung nasse Füße: Rettungswesten für Buxtehuder Denkmäler

v.l.: Maria Klindwoth, Heike Vollmers, Michael Lemke, Judith Kraus

Der Ortsverband der Buxtehuder Grünen demonstrierte am 29.12.2007 in der Buxtehuder Innenstadt für einen wirksameren Klimaschutz. Maria Klindworth und Judith Kraus aus dem Ortsvorstand Buxtehude sowie Heike Vollmers, grüne Kandidatin für den niedersächsischen Landtag, und Michael Lemke, Ratsherr in Buxtehude, versorgten die Denkmäler in Buxtehude mit Rettungswesten.   Mehr »

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Kreisverband Stade
Konto: 500 507 80
BLZ: 207 500 00
Sparkasse Harburg-Buxtehude
Verwendungszweck: Spende

Kohlestadt Stade?

Klimakiller Nr. 1: Kohlekraft

Alles zum Kohlekraftwerk in Stade
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Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung

Stader Tagebla ™. Kritische Nachrichten aus Stade, für Stade (und den Rest der Welt)

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