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Infoseite gegen das Kohlekraftwerk!

Jetzt. Für Morgen.
Neue Energie statt CO2.

Willkommen im Infobereich der Stader Grünen gegen das geplante Kohlekraftwerk. Bislang hat die Firma Electrabel ihre Planungen zum Bau eines Kohlekraftwerks in Stade relativ still und unbemerkt in den Osterferien von einer größeren Öffentlichkeit vorangetrieben. Die Auslegungszeit ist jetzt vorbei und es gingen über 1.000 Einwendungen sowohl im Stader Rathaus als auch beim Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg ein. Das ist auch politischer Ausdruck des Protestes gegen das geplante Kohlekraftwerk. Rechtzeitig nach Ostern konnte die "Bürgerinitiative für eine umweltverträgliche Industrie" in Bützfleth noch mobilisieren und fundierte Informationen zum geplanten Bau des Kohlekraftwerkes abgeben.

In diesem Bereich finden sie folgende Themen:

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Archiv: Unsere Mustereinwendungen
- Presseinformationen
- Termine und Veranstaltungen

- Links gegen Kohle in der rechten Spalte

01.01.1970

Bürgerwiderstand stoppt Kohlekraftwerk in Stade

Absage von GdF-Suez als Chance für Zukunftsinvestitionen nutzen

Mit "Santé!" prosteten sich die Stader Grünen am Montag Abend mit einem Glas Sekt zu und begrüßten die Aufgabe des GDF-Suez-Kohlekraftwerks in Stade. "Das ist der richtige Weg für den Klimaschutz und für Lebensqualität in Bützfleth", so die Grünen.
Nach Ansicht der Stader Grünen gehören auch die beiden noch in Planung befindlichen Kohlekraftwerke gestoppt, denn auch sie belasten den Menschen, die Elbe, das Klima und das Landschaftsbild und sind deshalb völlig inakzeptabel.

"Der 1. Februar 2010 war ein guter Tag für Stade. Die Entscheidung von GdF-Suez, ihre Kraft-werksplanung für Stade aufzugeben, ist nicht nur eine erfreuliche Nachricht für die von Lärm und Emissionen bedrohten Anwohner und für den weltweiten Klimaschutz, sondern eröffnet der Stadt auch die Chance, an diesem attraktiven Standort zukunftsorientierte Industriebetriebe anzusiedeln", so Reinhard Elfring, Sprecher des Ortsverbandes Stade.   Mehr »

Grüne stoßen auf den Erfolg an: GDF-Suez zieht Kohlekraftwerksplanung zurück.

01.01.1970

Kohlekraft: Wann werden die Pläne für Stade ad acta gelegt?

Kraftwerksplanung in Dörpen und auch in Lubmin bei Greifswald gestoppt!

Die Grünen forderten am Freitag (11.12,2009) GdF Suez, E.on und die Dow auf, ihre Planungen zum Bau neuer Kohlegroßkraftwerke in Stade endgültig zu begraben, „von denen man den Eindruck hat, dass sie ohnehin seit einiger Zeit nur noch halbherzig verfolgt werden“, so Reinhard Elfring, Sprecher der Stader Grünen. Reinhard Elfring weiter: "Ebenso wie in Dörpen gibt es auch in Stade keinen relevanten Wärmeabnehmer für die Kraftwerke (Dow ist durch das bereits genehmigte neue Gaskraftwerk inkl. Reservedampferzeuger hinreichend versorgt) und ohne Kraftwärmekopplung ist jedes ohnehin ökologisch fragwürdige Kohlekraftwerk völlig indiskutabel".

Die Pressemitteilung im Wortlaut    Mehr »

01.01.1970

Demonstration in Gemeinde Haseldorf: 1000 Lichter gegen den geplanten Bau der drei Kohlekraftwerke in Stade

Der Widerstand auf schleswig-holsteinischer Seite gegen den Bau der drei Kohlekraftwerke in Stade nimmt zu. Als sichtbares Zeichen des Protestes organisierte am Samstag (31. Oktober) die Bürgerinitiative (BI) Haseldorfer Marsch eine Protestveranstaltung unter dem Motto „1000 Lichtern gegen den geplanten Bau der drei Kohlekraftwerke in Stade“.

Auch aus Stade fuhr ein großer Reise-Bus in die Haseldorfer Marsch.   Mehr »

1000 Lichter in der Haseldorfer Marsch gegen Kohlekraftwerke in Stade

01.01.1970

GRÜNE zum Eon-Gutachen: Nur der Wille fehlt

Eon hat Wirtschaftlichkeit eines Fernwärmekonzeptes für Stade berechnet

Die Grünen im Kreisverband Stade bezeichnen die Studie zur Fernwärmeversorgung des Energieunternehmens Eon als „energiepolitischen Treppenwitz“. „Eon fehlt anscheinend der Wille“, so die Grünen. Der Stromversorger hat im Zusammenhang mit der Stader Kraftwerksplanung eine Studie in Auftrag gegeben, um die Versorgung Stades mit Fernwärme auf die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens zu berechnen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich Fernwärme in Stade für das Unternehmen nicht rechnet. „Das war uns von Anfang an klar, dass die Studie von Eon zu diesem Ergebnis kommt“, so kommentieren die Grünen das Resultat des Gutachtens.   Mehr »

01.01.1970

Zur Urteilsveröffentlichung über einen Baustopp des Kohlekraftwerks Datteln erklärt Philip Kossack, Grüner Bundestagskandidat im Wahlkreis Stade-Rotenburg:

Philip Kossack: Wir brauchen ein konsequentes Umsteuern hin zu den Erneuerbaren Energien

„Das Gerichtsurteil zum Baustopp eines neuen Eon-Kohlekraftwerks in Datteln (Nordrhein-Westfalen) lässt aufhorchen, denn es hat bundesweit Bedeutung und kann auch für den Fortgang der Kohlekraftprojekte in Stade relevant werden“, so Philip Kossack, Direktkandidat der Grünen im Wahlkreis Stade I – Rotenburg II.

Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hatte im Bau des Eon-Kohlekraftwerkes in Datteln einen Verstoß gegen Umweltauflagen erkannt: Neubauten ohne verbindliche Abschaltung alter Kraftwerke stehen im Widerspruch mit den Klimaschutzzielen, die im Landesentwicklungsplan formuliert sind. „Das ist eine schallende Ohrfeige für die Kohlekraftparteien Union und SPD, die sich in ihrer strukturkonservativen Energiepolitik eingemauert haben“, betont Kossack.   Mehr »

01.01.1970

Das Märchen von den sauberen Kohlekraftwerken

Eine Geschichte über Reichtum und Macht der vier mächtigsten Herrscher auf dem Strommarkt und über die große Treue der meisten Politiker im Stader Rat

Es waren einmal 4 mächtige Herrscher, die hatten die deutschen Lande unter sich aufgeteilt. Sie wohnten in goldenen Palästen und alle machten, was die Vier ihnen sagten. Auch die Bürger waren ganz zufrieden, denn sie merkten gar nicht, dass sie den Reichtum und die Macht der Viererbande durch überteuerte Strompreise bezahlten.
Irgendwann hatte es einen grünen Umweltminister Trittin gegeben, der sie ziemlich ärgerte, weil er sie verpflichtete, ihre alten und schrottigen Atomkraftwerke nach und nach abzuschalten. Und dann hatte dieser Trittin auch noch ein Gesetz zur Förderung der regenerativen Energien eingeführt und es entstanden immer mehr Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen.
Also beschlossen sie, viele   Mehr »

01.01.1970

Bärbel Höhn: Wer auf fossile Energieträger setzt, verpasst den Anschluss an die Zukunft

Schönen Ruß aus Stade - so weit soll es nicht kommen: Bärbel Höhn setzt auf Erneuerbare Energien

„Wer auf fossile Energieträger setzt, verpasst den Anschluss an die Zukunft“, diese deutlichen Worten fand Bärbel Höhn in Richtung Stader CDU, SPD, FDP und Wählergemeinschaft, die im Stader Rat für die Kohlekraftwerke eintreten. Am 12. August 2009 war die stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag und ehemalige NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn im Rahmen ihrer Wahlkampftour zu Besuch im Landkreis Stade.   Mehr »

01.01.1970

Gibt es einen Untersuchungsausschuss zum Kohlekraftwerk?

Die Interessengemeinschaft Deichstraße hat durch Herrn Seidel am 17. März 2009 einen Antrag auf Bildung eines Untersuchungsausschusses an den Rat der Stadt Stade gestellt. „Ich habe am Freitag Abend davon Kenntnis erhalten“, so Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Rat der Stadt Stade, der sofort für den am Montag tagenden Verwaltungsausschuss einen Dringlichkeitsantrag gestellt hat. „In dem umfangreichen Schreiben von Herrn Seidel werden gegenüber der Stadtverwaltung massive Vorwürfe vorgetragen im Zusammenhang mit der Änderung des B´Plans 333/1 zugunsten des Electrabel-Kohlekraftwerks“, so Ulrich Hemke in dem Dringlichkeitsantrag. Eine erste Bewertung des Schreibens soll Bürgermeister Andreas Rieckhof im Verwaltungsausschuss abgeben. Der Dringlichkeitsantrag »    Mehr »

01.01.1970

Grüne vermuten: Electrabel wird Kohlekraftwerk nicht bauen

Bei dem in Stade engagierten belgischen Konzern Electrabel gehen die Grünen davon aus, dass er seine Pläne zum Bau eines Kohlekraftwerks in Stade nicht mehr realisieren wird, auch wenn eine entsprechende offizielle Verlautbarung des Unternehmens bislang nicht vorliegt. Dies vermutet Reinhard Elfring, Sprecher des Grünen Ortsverbandes Stade. Die Einschätzung der Grünen liegt auf der Hand. Electrabel hat sich kurz vor Weihnachten mit E.on darauf verständigt, diverse Kraftwerke und Erzeugungskapazitäten in einem Gesamtvolumen von 1.700 MW in Deutschland zu übernehmen.   Mehr »

01.01.1970

Oberverwaltungsgericht kippt Bebauungsplan Kohlekraftwerk Nr. 333/1: Welche Konsequenzen zieht die Verwaltung?

Das Jahr 2009 ist gerade wenige Tage alt, schon greift die Grüne Fraktion im Stader Rat das Thema Kohlekraftwerk Electrabel wieder auf und nimmt die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes zur Unwirksamkeit des Bebauungsplans Nr. 333/1 zum Anlass einer Anfrage. Ulrich Hemke, Ratsherr der Grünen, bittet Bürgereister Rieckhof um einen Bericht der Verwaltung über den Sachstand, über die Bewertung und über die geplanten Konsequenzen wegen der Unwirksamkeit des Bebauungsplanes. Dabei fragt er nach Entschädigungsansprüche von Electrabel, ob die Verwaltung die Kohlekraftwerksplanung weiterverfolgt und ob sich Konsequenzen für die zwei weiteren Kohlekraftwerksplanungen EON und EnBW ergeben.
Die Anfrage »

01.01.1970

Electrabel soll Planungen noch einmal zu überdenken

Bei der Vorstellung der Pläne für das geplante Kohlekraftwerk in Stade hat der belgische Konzern Electrabel stets betont, dass das Kraftwerk für sie ein wichtiger Baustein für den Einstieg in den deutschen Energiemarkt sei. Nach einer Pressemitteilung vom gestrigen Tage ist dem Konzern jetzt der Einstieg in den deutschen Markt viel schneller und einfacher gelungen, so dass sich die Frage stellt, ob es noch einen Bedarf für das Kraftwerk in Stade gibt. "Das Projekt in Bützfleth steht  genehmigungstechnisch auf wackeligen Beinen", erinnert Reinhard Elfring und meint: "Der belgische Konzern kann diese neue Situation zum Anlass nehmen, seine bisherigen Planungen noch einmal zu überdenken. Wir sind uns sicher, dass dies nicht nur bei den Bützflethern für große Erleichterung sorgen, sondern auch sonst kein Bürger und Politiker dem Projekt wirklich nachtrauern würde". Die Pressemitteilung »

01.01.1970

Warum wird die Öffentlichkeit erneut in Sachen Kohlkraftwerke ausgeschlossen?

Ulrich Hemke

Warum wird die Öffentlichkeit erneut in Sachen Kohlkraftwerke ausgeschlossen? Dies fragen sich die Grünen in Stade. „Meine Fraktion kann nicht erkennen, warum wiederum diese Angelegenheit nur im nichtöffentlichen Teil vorgetragen wird“, so Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Rat der Stadt Stade, in einer schriftlichen Anfrage an Bürgermeister Andreas Rieckhof. In der Niederschrift Nr. 24 des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umweltfragen ist ein Vermerk der Verwaltung als Mitteilung im nichtöffentlichen Teil der Sitzung enthalten. Diese Mitteilung bezieht sich auf einen Befreiungsantrag der Dow-EnBW-Kohlekraftwerk von den textlichen Festlegungen der betroffenen Bebauungspläne. Die Grünen hatten kürzlich schon einmal im Rat durchgesetzt, dass auch der Tagesordnungspunkt Sachstandsbericht Kohlekraftwerk EON in öffentlicher Sitzung beraten wird.    Mehr »

01.01.1970

DOW-Kohlekraftwerk kein Leuchtturmprojekt für Deutschland

GRÜNE: Die Pläne sind überdimensioniert und klimapolitisch unverantwortlich
Einer Pressemitteilung zu Folge ist es der DOW bei einem Besuch der beiden technikbegeisterten CDU-Bundestagsabgeordneten Martina Krogmann und Joachim Pfeiffer gelungen, diese voll und ganz für ihr Projekt eines kombinierten Kohle-/Wasserstoff-Kraftwerks einzunehmen. "Zweifellos ist der Plan, beide Brennstoffe gemeinsam zu nutzen, technologisch interessant und aus der Sicht von DOW ökonomisch sinnvoll. Ob man gleich von einem „Leuchtturmprojekt für Deutschland“ sprechen kann, sei angesichts der andernorts doch nur begrenzten Verfügbarkeit von Wasserstoff dahingestellt", so äußerte sich Reinhard Elfring, Sprecher des Grünen Ortsverbandes Stade, kritisch zur Kohlekraftwerksplanung der DOW. Reinhard Elfring von den Grünen wünscht sich eine Energieversorgung, die am eigenen Wärmebedarf des Werkes ausgerichtet ist. "Das wäre eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Konzeption", gibt Elfring zu verstehen und meint: "Die zurzeit im Gespräch befindlichen Pläne sind hingegen überdimensioniert und klimapolitisch unverantwortlich." mehr »

01.01.1970

Tausende CO2-Ballons gegen Kohlekraft steigen in den Himmel

Samstag stiegen auf dem Pferdemarkt tausend schwarze "CO2-Ballons" aus einem Kohlekraftwerk in den Himmel empor,  das als  fünf Meter großer Dinosaurierer dargestellt war. Die in den Himmel aufsteigenden Ballons symbolisierten die Gefahr der Kohleverbrennung für das Klima. An 200 Teilnehmer versammelten sich zwischen Sparkasse und Zeughaus bei der Aktionstour "Zukunft statt Kohle". Die Compact e.V., Kampagnen für eine lebendige Demokratie, hatte die spektakuläre Aktion geplant, um die Gefahren für Mensch und Umwelt zu verdeutlichen.    Mehr »

01.01.1970

Grüne stellen erneut Anfrage wegen Kohlekraftwerke

Ulrich Hemke

Im Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen bringt Ulrich Hemke erneut das Thema Kohlekraftwerke auf die Tagesordnung. Ulrich Hemke will unter anderem klären, ob Landrat Roesberg Kenntnisse über feste Planungen oder Verträge von Electrabel und EON  zur  Kraft-Wärme-Kopplung bei deren geplanten Kohlekraftwerken hat. Außerdem möchte er wissen, ob der Landrat auch Kenntnisse über die zu erwartende Feinstaubbelastung durch die inzwischen beantragten Kohlekraftwerke von  Electrabel und EON für den hiesigen Obstbau hat.
Bei der Stellungnahme  des Landkreises vom 27.06.08 zu den Electrabel-Planungen wird  in keiner  Weise  ein Hinweis auf mögliche negative Auswirkungen für die „Maritime Landschaft“ gegeben. „Sind sie der Auffassung, dass drei Kohlekraftwerke  die Chancen der „Maritimen Landschaft“ unberührt lassen“, fragt er Roesberg.  Mehr »

01.01.1970

Kann sich Stadt Stade finanziell an BI-Gutachten beteiligen?

aboutpixel.de Foto: Kellermeister

Bei der Erörterung zur Kohlekraftwerksplanung von Electrabel hat der Vertreter des Gewerbeaufsichtsamts (GAA) Cuxhaven klar zum Ausdruck gebracht, dass es weder in der Lage noch willens ist, die vom Antragsteller (hier: Electrabel) vorgelegten Gutachten durch eigene Gutachten kritisch zu durchleuchten. Erst durch die vom BUND und der Bürgerinitiative in Bützfleth beauftragten Gutachter wurde deutlich, dass die Gutachten der Antragsteller methodisch mangelhaft waren und den Verdacht erhärten, dass diese „Gutachten“ auf die Interessen der Auftraggeber abgestimmt waren. Bei dieser mangelhaften Ausarbeitung will Ulrich Hemke, Mitglied der Grünen im Stadtrat Stade, jetzt wissen, ob die Stadt Stade grundsätzlich in der Lage und bereit ist, aus eigenen Haushaltsmitteln Gutachten etwa zu Schadstoff- und Lärmemissionen in Auftrag zu geben. Dazu hat er eine Anfrage an Bürgermeister Rieckhof gestellt. „Ich möchte auch in Erfahrung bringen, unter welchen Voraussetzungen städtische Zuschüsse für Vereine oder Bürgerinitiativen zulässig sind, welche Sachverständige im Rahmen eines Erörterungsverfahrens beauftragen wollen?“, so Ulrich Hemke. Die Anfrage »

01.01.1970

Stromversorgung ohne Großkraftwerke - Dr. Hermann Scheer in Stade, Träger des Alternativen Nobelpreises und Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien

Auf Einladung des Bund für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland – Kreisgruppe Stade kommt Dr. Hermann Scheer, Bundestagsabgeordneter der SPD, Träger des Alternativen Nobelpreises und Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien am Dienstag, 1. Juli 2008 nach Stade. Scheer wird um 19.00 Uhr im Königsmarcksaal des Stader Rathauses, Hökerstraße 2 zum Thema „Stromversorgung ohne Großkraftwerke“ sprechen.
Dr. Scheer hält den Neubau von Großkraftwerken nicht nur umweltpolitisch für verfehlt, sondern auch energiewirtschaftlich und technologisch für überholt.
Er zeigt in seinem Vortrag auf, dass angesichts des umfassenden natürlichen Potentials erneuerbarer Energien, der sprunghaften technologischen Entwicklung für dezentrale Energieversorgung und der weltweiten Preissteigerungen für fossile Brennstoffe der Ausbau erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung massiv beschleunigt und ausgeweitet werden kann. „Jede Investition in neue Großkraftwerke, die 40 Jahre Laufzeit beansprucht, droht zur Investitionsruine zu werden“, so Dr. Scheer.

01.01.1970

Kohlekraftwerk in Stade-Bützfleth: BI und BUND zeigen hohe Fachkompetenz und bringen Energiekonzern ins Schwitzen

„Die BI Bützfleth (Bürgerinitiative für eine umweltverträgliche Industrie), der Bund für Umweltschutz und Naturschutz und weitere betroffene BürgerInnen haben während der öffentlichen Erörterung zum Bau des 800-Megawatt-Steinkohlekraftwerks des Energiekonzerns Electrabel hohe Fachkompetenz und Kampfkraft demonstriert und die Vertreter von Electrabel und Stadt Stade ins Schwitzen gebracht“, so die Stader Grünen und „das ist eine ganz große Leistung“.
Der Erörterungstermin zum Kohlekraftwerk in Bützfleth hat viele gravierende Mängel zu Tage gefördert. „Nicht nur die Genehmigungsunterlagen waren angesichts der Größe des Vorhabens erschreckend schlecht. Auch die Vertreter/innen des Unternehmens konnten immer wieder wichtige Fragen aus dem Publikum nicht beantworten“, fasst Dr. Jochen Witt von der BI Bützfleth seine Eindrücke zusammen.

Die Pressemitteilung der BI Bützfleth » pdf

Wie berichtet das Stader Tageblatt? » Auszug pdf

 

01.01.1970

GRÜNE schließen sich Spendenaufruf an: Finanzielle Unterstützung für Gerichtsverfahren gegen Kohlekraftwerk

Aufruf der BI Bützfleth - Bürgerinitiative für eine umweltverträgliche Industrie in eigener Sache:
Die Bürgerinitiative benötigt dringend für das Gerichtsverfahren und für weitere rechtliche und sachliche Beratung in Sachen Kohlekraftwerk finanzielle Unterstützung. Sie ruft alle zur finanziellen Unterstützung auf, denn "wir sind alle betroffen!"
Auch die Grünen rufen zur Geldspende für die Gerichtsverfahren auf. Auf der GRÜNEN-Sitzung des Ortsverbandes Stade wurde bereits eine finanzielle Unterstützung für das Gerichtsverfahren einhellig befürwortet.
Das Spendenkonto läuft über den Bund für Umwelt und Naturschutz Stade
BUND-Konto Nr. 80960, BLZ 241 510 05
bei der Sparkasse Stade-Altes Land
Vermerk "Spende Klage Kohlekraftwerk"

Die Bürgerinitiative versichert, dass die Spenden zweckgebunden eingesetzt werden und endet in ihrem Aufruf mit dem Satz: Gemeinsam werden wir es schaffen, Danke !

Hier geht es zur Website der BI Bützfleth: http://www.bi-buetzfleth.de/

01.01.1970

Feinstaub und Kohlekraftwerk

Grüne Aktion in Buxtehude: Stades Luft muß sauber bleiben

„Was sagt das Gesundheitsamt des Landkreises zum Kohlekraftwerk“ wollen die Grünen nun in Erfahrung bringen. Ulrich Hemke hat eine Anfrage an Landrat Roesberg gestellt.
Dazu Ulrich Hemke: „In Anbetracht der Tatsache, dass kürzlich ein sehr kritischer Leserbrief der Lungenärztin Dr. Gabriele Brockhausen (« Kraftwerk eine Zumutung ») insbesondere auf die gesundheitsschädlichen Aspekte durch Feinstaub aufmerksam gemacht hat, sind wir schon daran interessiert, ob und wie das Gesundheitsamt des Landkreises reagiert hat."

» Die Anfrage

01.01.1970

Stade auf dem Weg zum neuen deutschen Kohlenpott

Walter Dannehl : aboutpixel.de

„Ich bin jetzt 52 Jahre alt und wenn ich „Glück“ habe, bin ich nicht mehr auf dieser Welt, wenn die Klimafolgen dieses Irrweges, auf dem sich Politik und Wirtschaft zurzeit befinden, über uns hereinbrechen", mit diesen Worten kommentiert Reinhard Elfring die Entscheidung von Electrabel in Stade und Brunsbüttel Kohlekraftwerke zu bauen. "Aber was ist das für eine Haltung", fragt sich Elfring, "so kann ich und können wir alle doch nicht an die Gestaltung unserer Zukunft herangehen. Trotzdem scheinen die Verantwortlichen in der Stader Politik und den Energiekonzernen genau so zu denken.“ Unter globalen Gesichtspunkten, die in der Stader Debatte um das Kohlekraftwerk in den letzten Tagen und Wochen leider etwas in den Hintergrund gedrängt worden sind, ist die Entscheidung des Konzerns, statt eines nun sogar zwei Kohlekraftwerke an der Elbmündung zu errichten, eine Katastrophe. Bei der Lebensdauer von 50 Jahren wird jedes der Kraftwerke im Laufe seines Betriebs 200 Mio. Tonnen CO2 in die Atmosphäre blasen.

„Kohlekraftwerk: Hunderte hörten zu“

"Wer immer geglaubt hat, dass die Meinung der Bützflether gefragt war, konnte sich gestern Abend davon überzeugen, dass die Einwohnerversammlung ganz anders konzipiert war", mit diesen Worten faßt Ulrich Hemke in einem Leserbrief die Einwohnerversammlung in Bützfleth zum Thema Kohlekraftwerk Electrabel zusammen. Schon die Sitzordnung zeigte den Sinn: am Podium neben dem Bürgermeister auch Vertreter von Electrabel und IHK – beides erklärte Interessenten an Kohlekraftwerken. Zwischen Podium und Bützflethern eine reservierte Reihe für die Ratsmitglieder, sozusagen cordon sanitaire. Die Bützflether sollten hinten sitzen.Damit nicht genug. Sie sollten nicht ihre Meinung sagen, sondern nur Fragen stellen. Der Leserbrief:    Mehr »

01.01.1970

Grüne rufen zur Teilnahme an der Bürgerversammlung auf: Meinung, Angst und Sorgen deutlich machen

Die Grünen rufen die Stader Bürgerinnen und Bürger auf, zu der Bürgerversammlung am 22.April zu gehen und die Gelegenheit zu nutzen, dort die eigene Meinung, die Ängste und Sorgen zu äußern.
Die Stadt Stade lädt für den Dienstag in die Bützflether Sporthalle zu einer Bürgerversammlung ein. Bürgermeister Rieckhof und das Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg wollen dort über die Planungen des Kohlekraftwerkes informieren.    Mehr »

01.01.1970

Grünes Licht für Ökostrom

Grüne laden zur Stromwechselparty ein
„Grünes Licht für Ökostrom“; unter diesem Motto werben die Grünen im Landkreis Stade für einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter und laden für den 26. April von 11 bis 15 Uhr zu einer Stromwechselparty in die Grüne Geschäftsstelle – Wasser West 5, Stade, ein. „Wir wollen mit dieser Stromwechselparty ein politisches Zeichen gegen den Klimakiller Nr. 1 Kohlekraft setzen“, so die Stader Grünen, und damit einen Anstoß zum Stromwechsel geben. Dazu Reinhard Elfring, Sprecher der Grünen: „Es ist an der Zeit, den Kohlekraft- und Atomstrom-Anbietern die rote Karte zu zeigen und dem umweltfreundlichen Strom den Vorzug zu geben und den Klimaschutz voranzutreiben“.    Mehr »

01.01.1970

Nur heiße Luft? Grüne hinterfragen Entschädigungansprüche

Ulrich Hemke hinterfragt Schadensersatzforderungen Kritisch hinterfragt jetzt Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Rat der Stadt Stade, die Äußerung des Stader Bürgemeisters Rieckhof, dass Schadensersatzforderung in zweistelliger Millionenhöhe von Electrabel an die Stadt drohen, sollte die Stadt Stade das geplante Kohlekraftwerk über eine Veränderungssperre und Bebauungsplanänderung unmöglich machen. Dazu hat Urlrich Hemke für den Verwaltungsausschuss eine sieben Punkte umfassende Anfrage formuliert.    Mehr »

01.01.1970

Grüne: Kohlekraftwerk ruiniert den guten Ruf unserer Region

„Das Kohlekraftwerk hat fatale Auswirkungen auf die Stader Region, es belastet Menschen, Klima und das Landschaftsbild und ist deshalb völlig inakzeptabel“, so Reinhard Elfring, Sprecher der Stader Grünen. Um die negativen Auswirkungen auf das Landschaftsbild und auch auf die überwiegend denkmalgeschützte Altstadt Stades zu verdeutlichen, habe die Grünen einen Höhenvergleich mit der St. Cosmae Kirche, dem Kölner Dom und dem Kohlekraftwerk in einem Bild erstellt. „Wer morgens in Bützfleth aus dem Fenster schaut, will den Himmel sehen und nicht gegen einen Koloss ungeahnter Größe blicken“, so die Stader Grünen.    Mehr »

01.01.1970

Kohlekraftwerk: Grüne stellen 10 planungsrechtliche Fragen

Stade. Rechtlich wirft das geplante Kohlekraftwerk noch viele Fragen auf und für die Stader Grünen ist die Diskussion noch nicht beendet. Eine 10 Punkte umfassende Anfrage zum geplanten Kohlekraftwerk hat Ulrich Hemke, Grünes Mitglied im Rat der Stadt Stade, nun für die nächste Ratsitzung gestellt. Hemke greift in seinem umfangreichen Fragenkatalog überwiegend rechtliche Details aus dem Bebauungsplan auf, die für erhebliche Unklarheiten sorgen und den vor zwei Jahren beschlossenen Bebauungsplan planungsrechtlich in ein bedenkliches Licht rückt.
» Die Anfrage pdf

01.01.1970

Erfolgreicher Hebel gegen Kohlekraftwerk?

Hoffnung für Bützflether?

Grüner Antrag im Umweltausschuss und für Ratsitzung: Rat soll von Planungshoheit Gebrauch machen und neuen Bebauungsplan mit geringerer Umweltbelastung beschließen
Für die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt Henning Münnecke, Grünes Ratsmitglied, für den nächsten Ausschusses für Stadtentwicklung und Umweltfragen und für die darauf folgende Ratssitzung den Antrag, dass der Rat von seiner Planungshoheit rechtswirksam Gebrauch machen soll und die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans für das Industriegebiet Bützfleth beschließt.
Aktivitäten laufen auch im Kreistag und im niedersächsischen Landtag gegen Kohlekraftwerke. Nachdem sich alle Fraktionen im Wirtschaftsausschuss des Landkreises am 2. April darauf einigten, zum Thema Kohlekraft in informeller Runde einen gemeinsamen Resolutionsentwurf auszuarbeiten und auch die Grüne Landtagsfraktion jetzt einen Antrag im Landtag zu Kohlekraftwerke stellte (siehe unten »), kommt möglicherweise auch im Stadtrat Bewegung in die Kohlekraftdiskussion. Nach dem fundiert ausgearbeiteten Antrag soll der Bebauungsplan die Kohleverbrennung ausschließen, zu Gunsten anderer Energieträger mit erheblich geringeren Umweltbelastungen für die Ortschaft Bützfleth.    Mehr »

01.01.1970

Keine Kohlekraftwerke am Standort Stade - Klein sichert Unterstützung der GRÜNEN Landtagsfraktion zu

Hans-Jürgen Klein (MdL)

Die GRÜNEN im niedersächsischen Landtag haben Proteste gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke angekündigt. Dabei wollen sie eng mit den Bürgerinitiativen zusammenarbeiten. Der Grüne Abgeordnete Hans-Jürgen Klein aus dem Landkreis Cuxhaven, der sich in Hannover auch für die Belange des Landkreises Stade einsetzt, begrüßt die geplanten Aktionen nicht zuletzt vor dem Hintergrund der umfangreichen Neubauplanungen in Stade. Der Neubau von Kohlkraftwerken sei "verheerend" und "klimapolitisch ein absoluter Rückschritt", sagte Klein heute (Freitag) in Hannover. Am 25. April wollen die Grünen ihre Protestkampagne starten. Zudem seien auch Aktionen bei Kraftwerks-Betreibern vor Ort denkbar. Die Grünen in Stade haben die zugesagte Unterstützung der Landtagsfraktion begrüßt und werden sich auf ihrer Ortsverbandssitzung am Dienstag auch damit beschäftigen. Der Tagesordnungspunkt "Gegen Kohle tu ich alles" ist ein Schwerpunkt der Sitzung, an der auch Klein teilnehmen und aus Hannover berichten wird.    Mehr »

01.01.1970

Schönen Ruß aus Stade - Grüne verschärfen Kritik an Kohlekraftwerk

Grüne werben für mehr Klimaschutz

"Wir sehen einen erheblichen Imageschaden auf Stade zukommen, sollten die Kohlekraftwerke Realität werden“, mit diesen deutlichen Worten verschärfen die Grünen ihre Kritik gegen die geplanten Kohlekraftwerke in Stade. Die Grünen läuten eine weitere Runde gegen das geplante Kohlekraftwerk von Elecrabel ein. Die Umweltpartei stellt ein Plakat mit der Botschaft "Schönen Ruß aus Stade" vor. Zu sehen ist der Schwedenspeicher und am Himmel zieht eine Rauchwolke aus einem Kohlekraftwerkschlot über den Fischmarkt hinweg. „Stade lockt mit seiner sehens- und lebenswerten Altstadt und dem wunderschönen Alten Land jährlich bis zu eine halbe Millionen Tagestouristen in die Altstadt. Darüber hinaus wird Stade mittlerweile nicht nur in Europa durch die Entwicklungen der CFK-Forschung in Stade-Ottenbeck als zukunftsorientierte und innovative Technologie- und Forschungsstadt gesehen“, so Reinhard Elfring von den Stader Grünen. Kohlekraft ist der Klimakiller Nr. 1.    Mehr »

01.01.1970

Veranstaltung überfüllt: Kohlekraftwerke – Irrsinn oder Vernunft?

Kommt nach Stade: Rainer Baake

Auf so einen großen Andrang waren die Stader Grünen nicht vorbereitet. Im Clubzimmer des Hotels Zur Einkehr und auch noch im Flur davor drängelten sich die Zuhörer. Um Platz für die Besucher zu finden, mußten kurzerhand alle Tische aus dem Clubzimmer entfernt werden. Die Besucher packten mit an: Stühle über Stühle wurden aus dem Hotel zusammen gesucht, damit viele Platz fanden. Der „Mann der Energiewende“, Rainer Baake, formulierte am Donnerstagabend den Widerspruch zwischen Kohlekraft und Klimaschutz. Hier der Bericht aus dem Stader Tageblatt »

01.01.1970

Nimmt Kohlekraftwerksplanung in Stade eine neue Richtung?

Grüne beantragen Resolution im Kreistag.
„Der Haseldorfer Amtsausschuß hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Resolution gegen die Ansiedlungen von Kohlekraftwerken im Unterelberaum verabschiedet. Der Beschluss basiert weitgehend auf einer Resolution, die der dortige Kreisparteitag der CDU zum gleichen Thema im Februar beschlossen hatte“, mit diesen Worten leitet Udo Paschedag, Fraktionsvorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion, die Begründung seines Resolutionsantrages ein. Da die Hauptwindrichtung in Stade Südwest ist, würden die Menschen in der Haseldorfer Marsch zu den Hauptbetroffenen der Emissionen aus den geplanten Stader Kohlekraftwerken gehören. Die Zielrichtung dieser Resolution teilt die Grüne Fraktion im Kreistag.
Auch die rheinland-pfälzische CDU hat sich auf ihrem jüngsten Sonderparteitag am 18. März in Mainz klar gegen den Neubau des geplanten 823 MW- Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue und stattdessen für ein modernes Gas-Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung ausgesprochen. Vor diesem Hintergrund beantragt die Kreistagsfraktion die Resolution in einem öffentlichen Teil der Kreistagssitzung am 21. April beschließen zu lassen. Zuvor besteht Gelegenheit zur Beratung im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Tourismus am 02. April unter dem Tagesordnungspunkt 7. Insoweit bittet Paschedag seinen Resolutionsentwurf als Änderungsantrag aufzufassen. Die Antragsbegründung und der Resolutionsentwurf:    Mehr »

01.01.1970

Kohlekraftwerke auf Stader Seite werden in der Haseldorfer Marsch kritisch gesehen

Stader Grüne begrüßen die Forderung nach norddeutschem Energiekonzept
„Wir begrüßen, dass sich die Menschen auf der gegenüberliegenden Elbseite zu Wort melden und die Kohlekraftwerksplanungen kritisch sehen. Insbesondere die Forderung an die Landesregierungen in Kiel, Hamburg und Hannover nach einem Energiekonzept für den norddeutschen Raum können wir uns nur anschließen", so Reinhard Elfring von den Stader Grünen. Der Haseldorfer Amtsausschuß hat während seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Resolution gegen die Ansiedlungen von Kohlekraftwerken im Unterelberaum verabschiedet. Der Beschluss basiert weitgehend auf einer Resolution, die der Kreisparteitag der CDU zum gleichen Thema im Februar beschlossen hatte. Da die Hauptwindrichtung bei uns Südwest ist, wären die Menschen in der Haseldorfer Marsch die Hauptbetroffenen der Emissionen, die über den 180 Meter hohen Schornstein in die Luft geblasen werden.    Mehr »

01.01.1970

Abgelehnt von Roesberg: Öffentliche Anhörung zum Thema Kohlekraftwerke im Landkreis Stade

Ulrich Hemke will keine Werbeveranstaltung von Electrabel sondern Sachinformationen

Grüne lassen sich nicht abspeisen
Landrat Roesberg hatte den Antrag der Grünen Kreistagsfraktion auf öffentliche Anhörung zum Thema Kohlekraftwerke im Landkreis Stade abgelehnt. Dazu Ulrich Hemke: „Wir sehen, anders als der Landrat, die Werbeveranstaltung der Firma Electrabel in Stade bei weitem als nicht ausreichend an“. Erstens gehe es nicht nur um ein Kohlekraftwerk (von Electrabel), sondern um drei geplante Kohlekraftwerke (von EnBW und EON), unterstreicht Ulrich Hemke. Landrat Roesberg sieht keine rechtliche Verpflichtung zur Einberufung des Kreistags und meint, dass die Firma Electrabel bereits eine öffentliche Informationsveranstaltung durchgeführt habe. Für die Kreistagsfraktion der Grünen kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Jetzt soll der nächste Kreisausschuss den Tagesordnungspunkt einer öffentlichen Anhörung zum Thema Kohlekraft aufnehmen Der Grüne Antrag pdf »

01.01.1970

Stader Grüne rufen zur Teilnahme an Demonstration gegen Kohlekraftwerke in Brunsbüttel auf

Nicht nur in Stade sind neben der Müllverbrennungsanlage der Firma Prokon bis zu drei Kohlekraftwerke mit jeweils rund 800 MW Leistung im Gespräch. Genau so hart soll es die Menschen auf der anderen Seite der Elbe treffen: Neben einem Industrieheizkraftwerk der Firma Bayer droht auch dort der Bau von sogar vier Kohlekraftwerken. Die Firma Electrabel plant bekanntlich parallel für Stade und Brunsbüttel an einem 800 MW-Kraftwerk. Daneben gibt es aber auch noch Pläne der Firma GETEC (Gesellschaft für Energietechnik und –management) und der Tübinger Südweststrom, die sogar zwei Kraftwerksblöcke a 800 MW in Betracht ziehen. Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Stade lehnen diese Planungen ab und rufen deshalb alle Mitbürgerinnen und Mitbürger im Landkreis Stade auf, sich gemeinsam mit den Menschen jenseits der Elbe diesen Plänen zu widersetzen und an der am 15. März geplanten Demonstration in Brunsbüttel (12 Uhr auf dem Marktplatz) teilzunehmen. Treffpunkt für interessierte Stader zur Bildung von Fahrgemeinschaften: 10 Uhr auf dem Platz am Sande.    Mehr »

Organsieren den gemeinsamen Protest am 15.03. in Brunsbüttel: Eisbär, Pinguin, GRÜNE und Mitglieder der Bürgerinitiative Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe

01.01.1970

Kohlekraftwerke sind klimapolitisch nicht hinnehmbar

Bürgerinitiativen in Wischhafen (Foto:©GRUPPO635.com | hufenbach)
Das Orkantief "Emma" verzögerte die Rückfahrt mit der Fähre nach Steinburg. Heinrich Voß und Karsten Hinrichsen nehmen es mit Humor (Foto: Jürgen Ruge)
Land unter! Gibt es zukünftig mehr Orkane wegen Klimakiller Kohlekraft? (Foto: Jürgen Ruge)

Bündnis norddeutscher Bürgerinitiativen der geplanten Kohlekraftwerksstandorte trafen sich in Wischhafen (Landkreis Stade)
Wischhafen
. „Die ungezügelten Pläne zum Bau zahlreicher Kohlekraftwerke sind klimapolitisch nicht hinnehmbar. Alle Bemühungen der Betreiber, Kohlekraftwerke schön zu reden, sind unredlich. Das ist einhellige Meinung des Bündnisses norddeutscher Bürgerinitiativen gegen Kohlekraftwerke", mit diesen Worten äußern sich die Initiativen in der gemeinsamen Pressemitteilung.    Mehr »

01.01.1970

Kohlekraftwerke: Grüne beantragen öffentliche Anhörung

Verena Wein-Wilke: Industrieplanungen in Bützfleth haben Auswirkung auf gesamte Region

Industrieplanungen in Bützfleth haben Auswirkung auf gesamte Region
Stade. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt den Antrag, zu einer Sondersitzung des Kreistages mit öffentlicher Anhörung zum Thema Kohlekraftwerke im Landkreis Stade einzuladen. Dazu Verena Wein-Wilke, umweltpolitische Sprecherin der Grünen: "Die derzeitige Planung mit drei Kohlekraftwerken und einem Feststoffbrennwerk im Landkreis und dies ausschließlich in einem eng gefassten Bereich um Bützfleth haben nicht nur Auswirkungen auf die Belange der Stadt Stade, sondern auf die gesamte Region". Die Problematik müssen Fachleute aus mehreren Disziplinen erörtern.    Mehr »

01.01.1970

Grüne vermissen inhaltliche Debatte zu Kohlekraftwerk

Stade. „Mit zu vielen allgemeinen Floskeln und geringen Informationen hat Electrabel heute seine Planungen im Rat vorgestellt“, ist das Fazit der Grünen des Ortsverbandes Stade zur der am Montag im Rat vorgestellten Planung des Kohlekraftwerkes in Stade-Bützfleth. Die Grünen hatten insbesondere mehr Informationen mit konkreten Angaben zu den Emissionen erwartet.    Mehr »

01.01.1970

Grüne: Kohlekraft und Müllverbrennung wird Giftcocktail

Dunkle Zukunft für das Klima? (Foto: walter.dannehl /aboutpixel

Stade. "Wir sind ernstlich besorgt wegen der Kohlekraftwerks- und Müllverbrennungsplanungen an der Elbe. Wir befürchten, dass die Region diesseits und jenseits der Elbe mit einem Giftcocktail aus Schwefel- und Stickoxiden, Feinstaub und den Giftstoffen aus der Müllverbrennung überzogen wird", so die Stader Grünen. Das geplante Kohlekraftwerk wird nicht nur jährlich mehr als 4 Mio. Tonnen des klimaschädlichen Gases CO2 ausstoßen, sondern auch zahlreiche gesundheitsschädliche Substanzen wie Arsen, Cadmium, Thallium, Quecksilber und Nickel emittieren. Der Bau des Kohlekraftwerkes ist nicht wie vom Betreiber behauptet ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern ein Rückfall in die energiepolitische Steinzeit und beim gegenwärtigen Stand der Wissens um globale Klimawirkungen unverantwortlich.

01.01.1970

Unterschriften gegen Kohlekraftwerk in Stade

"Die Ankündigung, dass das Genehmigungsverfahren für das Kohlekraftwerk von Electrabel bereits ab 27. Februar in die öffentliche Auslegung geht, läßt uns aufhorchen", so Reinhard Elfring, Sprecher der Stader Grünen. "Wir wollen versuchen, in den nächsten Wochen unsere Ablehnung möglichst deutlich zu machen und hoffen, dass dabei doch ein größerer Teil der Stader auf unserer Seite steht als bei den letzten Wahlergebnissen", gibt sich Reinhard Elfring kämpferisch. Die Grünen aus dem Ortsverband Stade wollen an allen Samstagen bis Ende März Infostände in der Stader Altstadt durchführen und dabei Unterschriften gegen das Kohlekraftwerk sammeln. Auf ihrer Website soll dazu laufend und aktuell informiert werden.  Zur Seite des Ortsverbandes Stade »

01.01.1970

Kohlekraftwerke an der Küste - Grüne trafen sich

Pläne der Energiekonzerne dürfen nicht Realität werden
Wischhafen.
Auf Initiative der Grünen aus Stade trafen sich am vergangenen Sonnabend in Wischhafen Vertreter von Kreisverbänden der Grünen aus allen potentiellen Standorten neuer Kohlekraftwerke an der Nordseeküste. Anwesend waren auch die Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Klein aus Niedersachsen und Detlef Matthiesen aus Schleswig-Holstein sowie mehrere Energiefachleute. Die versammelten Vertreter der Grünen waren sich einig, dass diese Pläne der Energiekonzerne nicht Realität werden dürfen. Der örtlich überall bereits angelaufene Protest gegen die Anlagen soll in Zukunft koordiniert werden, um Kompetenzen zu bündeln, Mehrarbeit zu vermeiden und sicherzustellen, dass die potentiellen Standorte nicht gegeneinander ausgespielt werden.

01.01.1970

Kohlekraftwerke in Stade: Welche Feinstaubbelastung kommt auf Obstbau zu?

„Welche Grenzwerte sehen die derzeitigen Planungen von Electrabel und EON vor und welche Feinstaubbelastung kommt auf den hiesigen Obstbau zu?“, will Ulrich Hemke in einer an Landrat Roesberg gerichteten Anfrage wissen. Electrabel und EON beabsichtigen am Standort Stade jeweils ein Kohlekraftwerk zu bauen. Laut Süddeutsche Zeitung von heute haben die großen Energiekonzerne „Probleme, Standorte für neue Anlagen zu finden“, „zudem verlangen die Küsten-Kommunen mehr Umweltschutz. Vor allem aus Angst vor den EU-Feinstaub-Richtlinien sollen neue Kraftwerke ganz besonders strenge Staub-Grenzwerte einhalten“. Zwei weitere Fragen befassen sich mit den Einflussmöglichkeiten des Landkreises hinsichtlich der Emissionen.  Mehr »

01.01.1970

GRÜNE: Bau neuer Kohlekraftwerke falsches Signal

Stade. "Wenn die Vision Wirklichkeit werden sollte, dass neben dem Großkraftwerk in Hamburg-Moorburg hier zwei Kohlekraftwerke gebaut werden sollten, würde Stade nach dem AKW-Bau zum zweiten Mal zum bundesweiten Symbol für eine verfehlte Energiepolitik", mit diesen Worten äußerte sich jetzt Reinhard Elfring für den Grünen Ortsverband Stade zur Kohlekraftwerksplanung in Bützfleth.    Mehr »

Links zur Homepage der "BI für Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe" und anderen norddeutschen Initiativen gegen Kohlekraftwerke

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Kohlestadt Stade?

Klimakiller Nr. 1: Kohlekraft

Alles zum Kohlekraftwerk in Stade
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Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung

Stader Tagebla ™. Kritische Nachrichten aus Stade, für Stade (und den Rest der Welt)

Atomkraft: Schluss jetzt! - Großdemo und Umzingelung am 18. September in Berlin
Freiheit statt Angst! Datenschutzdemo am 11. September in Berlin, Potsdamer Platz, 13:00 Uhr
SCHWARZ-GELBEN ATOMPUTSCH VERHINDERN! SCHREIB DEINEM ABGEORDNETEN!
Meine Kampagne: GENKARTOFFEL? KOMMT NICHT IN DIE TÜTE!

GRUENE.DE News

Die Börse. Foto: Tobias Leeger/Flickr.

Wie verbindet sich für uns Grüne eine ökologische Wirtschaftsweise und nachhaltiges Wachstum mit den Erfordernissen von sozialer Gerechtigkeit?

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Das Freiburger Rathaus. Foto: mightymightymatze/Flickr.

Wir muss ein Leitbild für nachhaltige und handlungsfähige grüne Kommunen aussehen?

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Ein mittelloser Mann sitzt auf der Treppe der Deutschen Staatsoper.

Wie muss Parteinahme für die Schwächeren unserer Gesellschaft aussehen?

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